Zuletzt hatte der US-Sender NBC mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach die Ära von Coach Steve Kerr bei den Golden State Warriors offenbar vor dem Ende steht. Einzig eine "kurzfristige Änderung der Umstände" könne seinen Rücktritt noch verhindern, hieß es. In einem Interview hat sich die NBA-Trainerikone nun zu seiner Zukunft geäußert.
"Wenn Steph und Draymond dieses Jahr in den Ruhestand gehen würden, wäre das eine einfache Entscheidung: Wir würden alle gemeinsam aufhören und die Organisation würde einen neuen Weg einschlagen", offenbarte Steve Kerr im Gespräch mit Charles Bethea von The New Yorker und fügte vielsagend hinzu: "Ich möchte gerade diese zwei Jungs aber nicht im Stich lassen."
Kerr hatte den Job bei den Warriors im Jahr 2014 übernommen und schon in seiner ersten Saison mit 67 Siegen einen neuen Rekord aufgestellt. Gemeinsam mit Steph Curry, Klay Thompson und Draymond Green führte er den Klub zu vier Meisterschaften (2015, 2017, 2018, 2022) und war einer der Köpfe der Dynastie. 2020 und 2024 gewann er als Trainer zudem Olympia-Gold, in Tokio als Assistenzcoach, in Paris als Head Coach.
Kerr-Situation bei den Warriors "wirklich interessant"
Er stehe bei den Warriors, die den Einzug in die Playoffs nach einer Niederlage im Play-In-Tournament verpasst hatten, vor einer "wirklich interessante Situation", erklärte der 60-Jährige weiter: "Und ich weiß, wie diese Dinge laufen. Die meisten Trainerkarrieren dauern nur eine bestimmte Zeit und eines Tages ist es dann für alle das Beste, einen anderen Weg zu gehen."
In den anstehenden Gesprächen mit Warriors-Besitzer Joe Lacob und General Manager Mike Dunleavy, die in den kommenden Wochen steigen werden, müsse Kerr gemeinsam mit seinen Vorgesetzten "herausfinden, ob jetzt dieser Zeitpunkt gekommen ist, denn was die Sache kompliziert macht, ist, dass wir immer noch Steph und Draymond haben", erklärte er.
Kerr sei sich nämlich sicher, dass "Steph noch ein paar Jahre spielen wird und wir gemeinsam noch einiges erreichen können. Aber das sind alles Gespräche, die in den nächsten ein oder zwei Wochen stattfinden werden, und wir werden eine Lösung finden. Und was auch immer passiert, es wird gut enden. Das weiß ich, denn es ist zu wichtig, um nicht gut zu enden."
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