Wegen der Verpflichtung von Max Verstappens Noch-Renningenieur Gianpiero Lambiase kamen Gerüchte auf, Teamchef Andrea Stella könne McLaren verlassen und zu Formel-1-Konkurrent Ferrari wechseln. CEO Zak Brown bezieht Stellung.
"Ich kann bestätigen, dass das völliger Unsinn ist. Ein großer Teil unseres Sports besteht darin, dass jeder gerne Teams aus dem Gleichgewicht bringt, aber hier funktioniert das nicht", sagte der 54-Jährige bei "Sky Sports".
Lambiase heuert spätestens nach der Saison 2027 bei McLaren an, wird dort die Position des Chief Racing Officers bekleiden und die "Gesamtleitung des Teams" übernehmen - ein Umstand, der von Beobachtern als Indiz für ein nahendes Ende der Zusammenarbeit mit Stella gedeutet wurde.
"Andrea bekennt sich zu McLaren, wir bekennen uns zu Andrea. Wir könnten nicht glücklicher sein. Und ihr werdet ihn im McLaren-Rennteam sehen", widersprach Brown dieser Lesart. Es gebe "keine Chance", dass Stella das Team verlässt, bekräftigte der Funktionär.
Stella werde mit Lambiase bei McLaren zusammenarbeiten. "Letztendlich ist Andrea derjenige, der ihn eingestellt hat", betonte Brown.
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Auch der viermalige Formel-1-Weltmeister selbst erklärte, die McLaren-Offerte für Lambiase sei "fantastisch" gewesen, dank dieser habe sein langjähriger "Mann im Ohr" mehr oder weniger ausgesorgt.
"Er hat mir gesagt, was für ein Angebot er bekommen hat. Ich habe ihm gesagt: 'Du wärst doof, es nicht anzunehmen'", schilderte Verstappen.
Wegen des Verlusts von Lambiase nahmen auch die Spekulationen um einen möglichen Formel-1-Abgang oder Wechsel des 28-jährigen Niederländers zu.
Brown erklärte jedoch, ein McLaren-Vorstoß beim Superstar sei vorerst ausgeschlossen.
Stattdessen gilt Mercedes immer noch als mögliche Anlaufstelle für Verstappen - sofern dieser überhaupt weiter in der Formel 1 fährt.




