Mit dem FC Liverpool und Real Madrid bemühen sich mindestens zwei Schwergewichte des europäischen Fußballs darum, Michael Olise vom FC Bayern im Sommer unter Vertrag nehmen zu können. Um dem deutschen Rekordmeister einen Abgang des Superstars doch noch schmackhaft zu machen, sollen die Königlichen auch über einen spektakulären Tausch-Hammer nachdenken.
Das will das spanische Online-Portal "fichajes.net" in Erfahrung gebracht haben. Demnach sei der Top-Klub aus der spanischen Hauptstadt bereit, im Sommer rund 150 Millionen Euro und Brahim Diaz nach München zu schicken, wenn der Bundesliga-Tabellenführer dem begehrten Flügelflitzer dafür seine Wechsel-Freigabe erteilt. Eine entsprechende Offerte sei bereits in Planung.
Ob sich der FC Bayern ein solches Transfer-Modell vorstellen kann, geht aus dem Bericht nicht hervor. Gerade Real Madrids Klubpräsident Florentino Perez gilt als großer Bewunderer von Michael Olise, will den französischen Fußball-Nationalspieler unbedingt an das Estadio Bernabeu lotsen, wo der 24-Jährige zusammen mit Kylian Mbappe und Vinicius Jr. das neue Offensiv-Trio bilden soll.
FC Bayern will Michael Olise nicht ziehen lassen
Perez habe am vergangenen Dienstag aus nächster Nähe beobachten müssen, wie gut der Flügelstürmer ist. Im Viertelfinal-Hinspiel zwischen Real und Bayern wirbelte Olise auf der rechten Außenbahn und zählte zu den besten Spielern auf dem Platz. In der spanischen Hauptstadt sei man somit "noch entschlossener", sich um eine Verpflichtung zu bemühen, hatte am Freitag bereits "Bild"-Reporter Christian Falk berichtet.
Eine Ausstiegsklausel ist in Olises bis 2029 gültigen Vertrag nicht verankert. Der Franzose war im Sommer 2024 für 53 Millionen Euro von Premier-League-Vertreter Crystal Palace nach München gewechselt. Dass eine Offerte an der Säbener Straße auf Gegenliebe stößt, scheint jedoch ausgeschlossen. Mehrfach hatten die Bosse des FC Bayern zuletzt betont, dass Michael Olise in den Planungen für die Zukunft eine zentrale Rolle spielt.
"Das ist etwas, weshalb ich mich besonders auf die Arbeit beim FC Bayern gefreut habe: Dass man hier sagen kann, ich verkaufe einen Spieler nicht. Das musste ich in Gladbach und auch in Leipzig", sagte zuletzt Max Eberl bei "Absolut Bayern" und fügte auf Nachfrage hinzu: "Er hat einen Vertrag bis 2029 – mehr muss ich dazu nicht sagen."





























