Der schwedische Biathlon-Routinier Jesper Nelin rätselt nach dem Saisonfinale in Oslo über seinen Fitnesszustand.
Nelin landete im abschließenden Massenstart am Sonntag nach fünf Schießfehlern mit einem Rückstand von 4:36.50 Minuten auf Sieger Johan-Olav Botn (Norwegen) auf dem 29. Platz. Einzig der Finne Tero Seppälä (5 Fehler/+4:44.60m) überquerte die Ziellinie am Holmenkollen nach ihm.
"Es war echt hart. Mein Körper hat in letzter Zeit nicht richtig mitgespielt. Man fragt sich, ob etwas nicht stimmt", sagte Nelin nach dem Biathlon-Saisonfinale der schwedischen Zeitung "Expressen".
"Gestern hatte ich noch Hoffnung, aber heute bin ich völlig am Ende. Es macht überhaupt keinen Spaß", gestand der 33-Jährige.
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Nelin will Klarheit. "Ich gehe nach Hause und lasse mich untersuchen. Irgendetwas stimmt nicht mit meinem Körper. Ich glaube, so ein Gefühl hatte ich noch nie", erklärte der Skandinavier.
Biathlon-Routinier wird Vater
Nelin beendet den Biathlon-Winter auf dem 22. Platz des Gesamtweltcups. Einzig Sebastian Samuelsson (4.) sowie Martin Ponsiluoma (8.) landeten aus der schwedischen Nationalmannschaft vor ihm.
Obwohl das Saisonfinale in Oslo für ihn mit den Plätzen 51 (Sprint), 41 (Verfolgung) und 29 (Massenstart) verkorkst verlief, gibt es für den Biathlon-Routinier auch Grund zur Freude. Nelin und seine Partnerin erwarten Ende März Nachwuchs.
"Ich freue mich schon riesig darauf. Du wirst es erst verstehen, wenn er da ist und du ihn kennenlernst. Der voraussichtliche Geburtstermin ist der 30. März. Ich war das ganze Wochenende in Bereitschaft", verriet der Skijäger.
Mehr dazu:
Nelin debütierte bereits 2015 im Biathlon-Weltcup. Der Schwede krönte sich mit der Staffel 2018 in Pyeongchang zum Olympiasieger. 2024 kam in Nove Mesto mit dem Team der Weltmeistertitel hinzu. In diesem Winter gab es Staffel-Bronze bei Olympia.



