Bundestrainer Julian Nagelsmann soll einem Wechsel in die englische Premier League offen gegenüberstehen und nach wie vor auf der Kandidatenliste von Manchester United stehen.
Das behauptete der Transfer-Insider Ben Jacobs im Gespräch mit dem YouTube-Kanal "The United Stand". "Julian Nagelsmann wäre im Gegensatz zu einigen anderen Namen an einem Job in der Premier League interessiert", sagte der Reporter mit Blick auf Uniteds Trainersuche.
Er verwies auf die bereits erfolgte Verlängerung von Thomas Tuchel als englischer Nationalcoach und die Ankündigung von Carlo Ancelotti, langfristig Trainer der Nationalmannschaft Brasiliens bleiben zu wollen. Nagelsmann dagegen "dürfte, so wie es aussieht, auf dem Markt verfügbar sein", ließ Jacobs aufhorchen.
Zuletzt hatten mehrere internationale Medien über das vermeintliche Interesse von ManUnited an Nagelsmann berichtet, darunter auch das seriöse Portal "The Athletic".
Der 38-Jährige soll über das Interesse der Red Devils informiert sein, sei einem Wechsel auf die Insel grundsätzlich nicht abgeneigt, hieß es.
Nagelsmanns Vertrag beim DFB läuft zwar noch bis zur EM 2028. Sollte die deutsche Nationalmannschaft die Erwartungen bei der WM-Endrunde im Sommer in Kanada, den USA und Mexiko aber nicht erfüllen, könnte es zu einer vorzeitigen Trennung kommen, hieß es.
Details zum Bayern-Interesse an Nagelsmann enthüllt
Nagelsmanns Berater Volker Struth hatte zuletzt Details zum Interesse des FC Bayern an einer Rückkehr seines Schützlings ausgeplaudert.
"Ich hatte es in den Eiern und wusste, dass sie noch mal kommen würden - und so war es auch", berichtete Struth im Podcast "Phrasenmäher" über die Avancen des deutschen Rekordmeisters im Frühjahr 2024.
Es habe damals Gespräche mit den Verantwortlichen des FC Bayern gegeben - allerdings ohne Nagelsmann, der darum gebeten habe, das Thema "ganz sensibel" zu behandeln.
"Im März gab es Länderspiele in Frankreich (2:0) und gegen Holland (2:1), die optimal liefen. Die Stimmung vor der Heim-EM nahm langsam richtig Fahrt auf. Dass man überhaupt Gespräche führt, hätte schon eine Gefahr für die EM werden können", blickte Struth zurück und betonte: "Das war am Ende auch ein ganz entscheidender Grund, warum Julian das nicht gemacht hat – zumal der Stachel (der Entlassung; Anm. d. Red.) auch noch ein bisschen tief saß."









