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Brose Bamberg setzt Coach Bagatskis vor die Tür

Bagatskis war nur ein halbes Jahr bei Bamberg im Amt
Bagatskis war nur ein halbes Jahr bei Bamberg im Amt
13. Januar 2019, 17:55

Der nächste Tiefschlag in der Basketball-Bundesliga hat Trainer Ainars Bagatskis bei Brose Bamberg den Job gekostet.

Der frühere Serienmeister trennte sich von dem Letten, bis auf weiteres übernimmt Federico Perego die Aufgabe des Chefcoaches. Das teilten die Franken mit. Zuvor hatte Radio Bamberg darüber berichtet.

Bamberg sah sich nach dem ernüchternden 67:85 gegen RASTA Vechta am Samstag zum Handeln gezwungen. "Aufsichtsrat und Geschäftsführung sind mit der Entwicklung der Mannschaft über die letzten Wochen nicht zufrieden", sagte Geschäftsführer Arne Dirks.

"Das Spiel gegen Vechta hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen müssen." Bamberg war gegen den Aufsteiger chancenlos, kassierte im 15. Spiel bereits die fünfte Pleite und würde aktuell kein Heimrecht in der ersten Playoffrunde besitzen.

Der 34 Jahre alte Italiener Perego kam 2014 nach Bamberg. "Ich bin froh, dem Verein helfen zu können. Mein Team und ich werden alles dafür tun, damit Brose wieder dahin kommt, wo es hingehört", sagte er in einer Vereinsmitteilung. Mehrere Medien berichteten über ein mögliches Interesse der Bamberger am früheren ALBA-Trainer Sasa Obradovic. "Federico Perego bekommt von uns die Chance, unter Beweis zu stellen, diese Führungsaufgabe zu übernehmen", sagte Dirks.

Der neunmalige Meister ist weit vom Glanz früherer Erfolge entfernt. "Es gibt keine Entschuldigung für diese Niederlage. Nur zusammen können wir etwas ändern!", sagte Bagatskis noch nach der Begegnung. Der 51-Jährige war erst vor dieser Saison als Nachfolger von Luca Banchi verpflichtet worden. Perego ist bereits der vierte Bamberger Coach in den vergangenen zehn Monaten. Ende November vergangenen Jahres hatte sich der Klub zudem bereits von Geschäftsführer Rolf Beyer getrennt.

"Wir müssen in den Spiegel schauen"

Die Franken wirkten gegen das Überraschungsteam aus dem Norden fast schon hilflos und konnten zu keinem Zeitpunkt mithalten. Während Vechta nach dem souveränen elften Saisonsieg im 16. Spiel von der Teilnahme an den Playoffs träumen darf, steckt Bamberg in der Krise. "Wir müssen in den Spiegel schauen, nicht nur nach Ausreden suchen und besser werden. Es ist noch ein langer weg zu gehen", sagte Aufbauspieler Nikos Zisis bei Magenta Sport. Unter anderem leistete sich seine Mannschaft 20 Ballverluste und verlor so auch die dritte der vergangenen vier Ligabegegnungen. Vechta glänzte hingegen in Angriff und Verteidigung.

"Wir fangen gerade erst an", sagte Vechtas Yosh Young. RASTA mischt mit seinem aggressiven Spiel weiter die Liga auf und bereitet selbst den etablierten Spitzenteams gehörige Probleme. Ergebnis ist unter anderem der erste Sieg gegen Bamberg überhaupt. "Sie haben wirklich hervorragend gespielt", lobte Zisis den Gegner und kritisierte das eigene Team: "Wir waren nicht bereit. Wir waren richtig schlecht."

Zwar stellten die Gastgeber in Stevan Jelovac (20 Punkte) den Topscorer, doch Vechta überzeugte als Mannschaft, aus der Young (19) herausragte. Bamberg muss sich schnell fangen, denn viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt nicht. Am Mittwoch geht es in der Champions League gegen Lietkabelis aus Litauen, am kommenden Sonntag kommt es im Halbfinale des BBL-Pokals zum Duell mit den Telekom Baskets Bonn.

Bagatskis hatte erst im vergangenen Juli seinen Posten in Bamberg angetreten und einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben. Der Lette folgte auf den Italiener Luca Banchi, dessen Vertrag nicht verlängert worden war. Im Februar des vergangenen Jahres hatte sich der Klub von Meistermacher Andrea Trinchieri getrennt.

Mit der Entlassung von Bagatskis setzen sich die unruhigen Zeiten beim einstigen Branchenführer fort. Ende November hatte der Klub finanzielle Probleme öffentlich gemacht. Zudem trennte sich der neunmalige Meister in diesem Zusammenhang mit sofortiger Wirkung von Geschäftsführer Rolf Beyer.

Bamberg 1:0 Ulm
Bamberg Baskets
Bamberg Baskets
Bamberg
80
16
19
18
27
Ratiopharm Ulm
Ratiopharm Ulm
Ulm
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26
15
16
17
18:30
Sa, 16.05.
Beendet
Bamberg Baskets
Bamberg Baskets
Bamberg
0
Ratiopharm Ulm
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Ulm
0
20:30
Mo, 18.05.
Ratiopharm Ulm
Ratiopharm Ulm
Ulm
0
Bamberg Baskets
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Bamberg
0
16:30
Sa, 23.05.
Bonn 0:1 Würzburg
Telekom Baskets Bonn
Telekom Baskets Bonn
Bonn
54
23
7
15
9
Fitness First Würzburg Baskets
Fitness First Würzburg Baskets
Würzburg
69
14
16
24
15
20:30
Sa, 16.05.
Beendet
Telekom Baskets Bonn
Telekom Baskets Bonn
Bonn
0
Fitness First Würzburg Baskets
Fitness First Würzburg Baskets
Würzburg
0
18:30
Mo, 18.05.
Fitness First Würzburg Baskets
Fitness First Würzburg Baskets
Würzburg
0
Telekom Baskets Bonn
Telekom Baskets Bonn
Bonn
0
20:30
Fr, 22.05.
München 0:0 Trier
FC Bayern München
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München
85
20
28
24
13
VET-CONCEPT Gladiators Trier
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Trier
68
26
18
17
7
16:30
So, 17.05.
4. Viertel
FC Bayern München
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München
0
VET-CONCEPT Gladiators Trier
VET-CONCEPT Gladiators Trier
Trier
0
20:30
Di, 19.05.
VET-CONCEPT Gladiators Trier
VET-CONCEPT Gladiators Trier
Trier
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FC Bayern München
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Sa, 23.05.
ALBA 0:0 Vechta
ALBA BERLIN
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0
SC RASTA Vechta
SC RASTA Vechta
Vechta
0
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So, 17.05.
ALBA BERLIN
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SC RASTA Vechta
SC RASTA Vechta
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Di, 19.05.
SC RASTA Vechta
SC RASTA Vechta
Vechta
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ALBA BERLIN
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Fr, 22.05.
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