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Ex-Nationalspieler spielte für beide Klubs

Metzelder drückt Schalke gegen den BVB die Daumen

Christoph Metzelder hat sich zum Revierderby zwischen Schalke und dem BVB geäußert
Christoph Metzelder hat sich zum Revierderby zwischen Schalke und dem BVB geäußert
Foto: © getty, Alexander Hassenstein
07. Dezember 2018, 12:56
sport.de
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Es gibt nicht viele Fußballer, die behaupten können, sowohl für Borussia Dortmund als auch für den FC Schalke 04 gespielt zu haben. Christoph Metzelder ist einer von ihnen - und der frühere Nationalspieler drückt den Königsblauen am Samstag gegen den BVB die Daumen.

"Das Derby hat den Reiz, dass alles, was davor war, nicht eine solche Bedeutung hat wie bei anderen Bundesligaduellen", erklärte Metzelder gegenüber "Sky" die Besonderheit der "Mutter aller Derbys".

Als Außenseiter gehen trotz des Heimvorteils die Königsblauen in die Partie. Eine Chance habe der Tabellenzwölfte gegen den Spitzenreiter dennoch, so Metzelder: "Schalke muss versuchen die Dortmunder über Aggressivität, Mentalität und Kompaktheit auf ein Niveau zu locken, auf dem sie stärker sind."

Dazu müssten die Knappen jedoch die notwendige "Mentalität" auf dem Platz zeigen: "Von Ralf Fährmann angefangen über Sané, Naldo und sicher auch Rudy als Strategen. Und Burgstaller, der sich wieder über 90 Minuten zerreißen wird."

Sollte das Team von Trainer Domenico Tedesco es schaffen, "Borussia Dortmund in viele Zweikämpfe zu verwickeln", habe Schalke eine Chance, prophezeite Metzelder.

BVB laut Christoph Metzelder "bisher nicht völlig souverän"

Im anstehenden Derby sind die Sympathien des heutigen TV-Experten, der mit dem BVB 2002 die Meisterschaft gewann, klar verteilt: "Ich halte es bei allen Duellen meiner Ex-Klubs immer so, dass ich dem Klub mehr die Daumen drücke, der es etwas nötiger hat: Und das sind am Wochenende die Schalker."

Dennoch habe der BVB vor allem wegen seiner "unfassbar gefährlichen" Offensivspieler beste Chancen auf einen Auswärtssieg, analysierte Metzelder: "Eine Rolle spielt sicher auch Lucien Favre, der es bisher immer geschafft hat, zur Halbzeit Strategie und Personal so anzupassen, dass sie auch Rückstände gedreht haben."

Allerdings zeigte sich der BVB in der laufenden Saison "bisher nicht völlig souverän", so Metzelder weiter: "Da war sehr viel Arbeit, Wille und Momentum dabei."

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