Bei Borussia Dortmund sorgte nicht nur der 2:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen für Begeisterung zum Saisonabschluss. Auch ein ganz besonderer BVB-Vereinsrekord wurde beim BVB noch gefeiert.
Gregor Kobel hielt am Samstagnachmittag im Weserstadion seinen Kasten einmal mehr sauber und zog dabei mit einer echten Vereinslegende der Schwarzgelben gleich.
Durch das erneute Zu-Null-Spiel stellte Dortmund nicht nur insgesamt die beste Defensive der Bundesliga-Saison. Mit lediglich 34 Gegentoren präsentierte sich der BVB defensiv nämlich stabiler als jeder andere Klub, selbst der FC Bayern kassierte zwei Gegentreffer mehr.
Gleichzeitig bedeutete die Partie in Bremen bereits das 15. Spiel ohne Gegentor für Kobel in dieser Saison. Damit egalisierte der 27-Jährige den bisherigen Vereinsrekord, den zuvor Roman Weidenweller in der Meisterssaison 2011/2012 aufgestellt hatte.
Entsprechend stolz zeigte sich der Schweizer Nationalkeeper nach Abpfiff über den eingestellten Vereinsrekord. "Es ist eine wunderschöne Sache, wenn du für so einen Verein wie den BVB spielst und dann zu so einem Torhüter wie Weidenfeller aufschließen kannst", meinte Kobel gegenüber Vereinsmedien.
Kobel verweist auf seine BVB-Vorderleute
Dabei machte der Torhüter sofort deutlich, dass er den Erfolg keineswegs allein für sich beanspruchen möchte. Für Kobel ist der Rekord vor allem Ausdruck einer starken BVB-Mannschaftsleistung über die gesamte Saison hinweg: "Es ist ein Team-Erfolg, da gehören wir alle zusammen dazu. Da kann ich alleine nicht viel machen. Ich bin angewiesen auf die Jungs da vorne und die haben mir diese Saison auch sehr viel Arbeit abgenommen."
Tatsächlich profitierte der Torwart in dieser Spielzeit immer wieder von einem stabilisierten Abwehrverbund unter Cheftrainer Niko Kovac. Vor allem in der Hinrunde hatte sich der BVB als sehr sattelfest präsentiert und an den ersten 17 Spieltagen gleich neunmal die Null gehalten.




























