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Strafe als "Exempel" für die Kollegen

Schalke-Profi Harit wegen Verspätung aus Kader gestrichen

Amine Harit spielt seit vergangenen Sommer für den FC Schalke 04
Amine Harit spielt seit vergangenen Sommer für den FC Schalke 04
Foto: © getty, Christian Kaspar-Bartke
09. September 2018, 16:42
sport.de
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Amine Harit sollte eigentlich beim Qualifikationsspiel für den Afrika Cup zwischen Marokko und Malawi auf dem Platz stehen. Allerdings strich Trainer Hervé Renard den Schalke-Profi aus dem Kader. Auch S04-Kollege Hamza Mendyl hatte es erwischt.

Das Duo musste am Samstagabend von außen zusehen, da beide Spieler zuvor unentschuldigt zu spät zum Training erschienen waren. Das Spiel gewannen die Nordafrikaner dennoch mit 3:0.

Renard ging nach der Partie mit Harit und Mendyl hart ins Gericht. "Wenn wir in einer Gruppe arbeiten, dann muss man Zeiten respektieren. Und man muss andere Dinge respektieren", zitiert "Reviersport" den Trainer: "Wenn es Sanktionen gegen einen Spieler gibt, dann mache ich das, um ein Exempel für den Rest der Gruppe zu statuieren."

Schalke-Manager Christian Heidel sagte am Sonntag der "Bild": "Harit und Mendyl haben wie weitere Spieler die Abfahrtszeit zum Training falsch verstanden und sind zu spät gekommen. Daraufhin fanden sie keine Berücksichtigung für das Spiel. Nichts Dramatisches, aber Pünktlichkeit und Disziplin gehören natürlich auch dazu."

Für S04-Spieler Harit ist die Nichtberücksichtigung unterdessen nicht die erste disziplinarische Strafe in der noch jungen Karriere. Der 21-Jährige kam beispielsweise im vergangenen Winter bereits zu spät zu einem Termin des Bundesligisten. Knappen-Trainer Domenico Tedesco ließ Harit daraufhin im Fanshop mithelfen.

Vor wenigen Tagen wäre der Marokkaner mit Landsmann Hamza Mendyl zudem beinahe erneut zu spät zum Training gekommen. Dank eines beherzten Sprints schaffte es das Duo jedoch rechtzeitig zur Ansprache von Domenico Tedesco.

Die Tore für Marokko erzielten beim 3:0-Sieg Hakim Ziyech (3.) und Youssef En-Nesyri (42., 78.). Mit von der Partie war außerdem Außenverteidiger Achraf Hakimi vom BVB, der das 2:0 vorbereitete.

Damit fuhr der WM-Teilnehmer gleichzeitig die ersten drei Punkte in der Gruppe B ein. Das erste Qualifikationsspiel gegen Kamerun ging im Juni mit 0:1 verloren.

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i.E.
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