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Starke Kieler unterliegen gegen stärkere Ungarn

Kiels Trainer Alfreð Gíslason (r.) konnte in Ungarn keinen Sieg bejubeln
Kiels Trainer Alfreð Gíslason (r.) konnte in Ungarn keinen Sieg bejubeln
Foto: © getty, Martin Rose
08. Oktober 2017, 18:43

Der kriselnde THW Kiel hat in der Champions-League einen Befreiungsschlag verpasst. Der deutsche Rekordmeister verlor nach einer hervorragenden ersten Halbzeit beim ungarischen Titel-Mitfavoriten MKB Veszprém noch 24:26 (15:12). Durch die Niederlage beim bislang ungeschlagenen Tabellenführer (8:0 Punkte) bleiben die Kieler Letzter der "Hammergruppe" B.

Vor 5000 frenetischen Zuschauern in Veszprem brachte Torwart Andreas Wolff das Starensemble um den Ex-Kieler Momir Ilić, trainiert vom ehemaligen Flensburger Coach Ljubomir Vranjes, vor der Pause mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Es war Wolffs erster Auftritt in der Königsklasse seit der Ankündigung seines Wechsels 2019 zum polnischen Serienmeister KS Kielce.

Nach der Pause bekamen die Gäste immer weniger Zugriff auf den Königsklassen-Dritten des Vorjahres, auch Wolffs Quote wurde schwächer. Veszprém gelang mit drei schnellen Toren der Ausgleich (33.) und danach eine Zwei-Tore-Führung.

Mit Niklas Landin statt Wolff im Tor kämpfte sich Kiel, angeführt vom überragenden Steffen Weinhold, aber zurück. Doch auch die insgesamt acht Treffer des Nationalspielers reichten Kiel nicht zum Achtungserfolg. Bester Werfer der Gastgeber war Ilić mit sechs Treffern.

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