Die Transfers gleich mehrerer Top-Stars hatte HØJ Elite für den Sommer bereits eingetütet, wollte im dänischen Handball-Oberhaus die Spitze angreifen. Daraus wird vorerst allerdings nichts, weil der Klub völlig überraschend den Abstieg nicht verhindern konnte. Mehrere Verpflichtungen stehen somit auf der Kippe - auch die von Lasse Andersson, der von den Füchsen Berlin kommen sollte.
Durch die Niederlage im Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt in der dänischen Håndboldligaen gegen IF Kolding am Samstag steht fest, dass HØJ Elite den Gang in das Handball-Unterhaus antreten wird. Der mit ehemaligen HBL-Stars wie Till Klimpke, Hampus Wanne oder Hans Lindberg gespickte Kader hat den Klassenerhalt völlig überraschend verpasst.
Wie es bei dem Team, das für den Sommer bereits mehrere spektakuläre Transfer-Coups verkündet hatte, weitergeht, ist offen. Insbesondere die Zukunft von Lasse Andersson, der von den Füchsen Berlin in seine alte Heimat zurückkehren will, um wieder näher bei seiner Familie zu sein, hängt am seidenen Faden. Schließlich würde der amtierende Bundesliga-Champion den Dänen gerne behalten.
HBL: Bleibt Lasse Andersson doch noch bei den Füchsen Berlin?
"Ich denke, wir müssen mit Lasse bald die Gespräche aufnehmen und wie er seine Karriereperspektive einschätzt. Aber wir möchten ihn natürlich weiterhin gerne im Verein haben", erklärte HØJ-Geschäftsführer Lars Vinther bei "TV2": "Wir haben einen Vertrag und die finanziellen Bedingungen stehen."
Ob der 32-Jährige den Wechsel dennoch wie geplant vollziehen wird, ist nicht klar. "Ich verstehe durchaus die Argumentation, dass es schwierig sein kann, der 1. Liga zuzustimmen und gleichzeitig zu sehen, wie Lasse das Final4 in Köln spielt. Das muss natürlich geprüft werden", legte der dänische Handball-Funktionär nach. Ist es denkbar, dass der Weltmeister noch länger für die Füchse aufläuft?
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Zuletzt hatte die "Sport Bild" mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach Berlin an einem "Geheimplan" arbeitet, um Andersson doch noch in der Hauptstadt zu halten. Demnach würde man hinter den Kulissen "alles tun, um ihn irgendwie zu halten", heißt es in dem Bericht weiter. Man plane, mit dem Routinier in der kommenden Woche wieder Gespräche über seine Zukunft aufzunehmen.
"Im Moment gibt es dazu noch keine Absprache, HÖJ ist gerade erst abgestiegen", kommentierte Füchse-Boss Bob Hanning gegenüber "handball-world" die unklare Zukunft des Superstars. "Das ist auch für Lasse eine besondere Situation. Wir sind weiter dabei, den gesamten Markt zu sondieren."






























