Bleibt Lasse Andersson doch bei den Füchsen Berlin? Einem Medienbericht zufolge verfolgt der deutsche Handball-Meister einen "Geheimplan", um den dänischen Weltmeister, der zur neuen Saison eigentlich in seine Heimat zu HØJ Elite wechseln soll, doch in der Hauptstadt zu behalten. Sein neuer Arbeitgeber erteilt den Spekulationen aber eine deutliche Absage.
Am Montag hatte die "Sport Bild" mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach die Füchse Berlin an einem "Geheimplan" arbeiten, um Lasse Andersson doch noch in der Hauptstadt zu halten. Demnach würde man hinter den Kulissen "alles tun, um ihn irgendwie zu halten", heißt es in dem Bericht weiter. Man plane, mit dem Routinier in der kommenden Wochen wieder Gespräche über seine Zukunft aufzunehmen.
Dabei steht eigentlich bereits seit geraumer Zeit fest, dass der 32-Jährige im Sommer aus familiären Gründen zurück nach Dänemark wechselt. Doch der Klub zittert plötzlich um den Klassenerhalt. Im Kampf gegen den Abstieg muss sich der Klub gegen KIF Kolding oder Aarhus Håndbold beweisen. Gelingt das nicht, würde Andersson, der gerade beim Pokaltriumph der Füchse Berlin in Köln zum MVP gekürt werden, in die zweite Liga Dänemarks wechseln.
Handball: Füchse können sich Kehrtwende vorstellen
"Aber bis jetzt habe ich gar nichts überlegt, was passiert, wenn. Wenn das passiert, muss ich überlegen", erklärte der Rückraummann auf Nachfrage zu seinen Zukunftsplänen, sollte der Klub tatsächlich absteigen. In der Hauptstadt zeigt man sich derweil offen, den Rechtshänder auch in der neuen Saison zur Verfügung zu haben. Das bestätigte Trainer Nicolaj Krickau auf einer Pressekonferenz.
"Ich glaube nicht, dass Lasse in der zweiten Liga spielen wird", sagte er und legte nach: "Ich glaube, wir sind uns alle einig darüber, dass er dafür viel zu gut ist. Wir haben die ganze Zeit gesagt, dass wir Lasse gerne behalten würden. So ist es auch." In Dänemark ist man derweil sicher, dass der Routinier der Füchse wie geplant im Sommer in seine Heimat wechselte.
"Ich kann sagen, dass wir an unsere eigenen Fähigkeiten glauben und daran, dass wir auch nach der Sommerpause in der Liga spielen werden", reagierte HÖJ-Geschäftsführer Lars Vinther bei "TV2" auf die aufkeimenden Spekulationen: "Ich habe weder von Berlin noch von Lasse selbst irgendeine Anfrage erhalten, dass er dort bleiben möchte".
Man freue sich daher darauf, "dass die vielen spannenden Spieler, mit denen wir Verträge abgeschlossen haben - darunter Lasse - zum Klub stoßen", legte er abschließend nach.



























