Seit geraumer Zeit steht fest, dass Lasse Andersson die Füchse Berlin im Sommer verlassen wird, um sich in seiner dänischen Heimat dem eigentlichen Spitzenteam HØJ Elite anzuschließen. Doch der Klub kämpft gegen den Abstieg, muss in den Playoffs um den Klassenerhalt zittern. Dass der Rückraumspieler bei einem Absturz in die Zweitklassigkeit den Wechsel vollzieht, scheint alles andere als sicher.
Zuletzt hatte die "Sport Bild" mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach die Füchse Berlin an einem "Geheimplan" arbeiten, um Lasse Andersson doch noch in der Hauptstadt zu halten. Demnach würde man hinter den Kulissen "alles tun, um ihn irgendwie zu halten", heißt es in dem Bericht weiter. Man plane, mit dem Routinier in der kommenden Wochen wieder Gespräche über seine Zukunft aufzunehmen.
Dabei steht eigentlich bereits seit geraumer Zeit fest, dass der 32-Jährige im Sommer aus familiären Gründen zurück nach Dänemark wechselt. Doch der Klub zittert plötzlich um den Klassenerhalt. Im Kampf gegen den Abstieg muss sich der Klub gegen KIF Kolding oder Aarhus Håndbold beweisen. Gelingt das nicht, würde Andersson in die zweite Liga Dänemarks wechseln.
Andersson weicht Nachfrage zu HBL-Verbleib aus
"Darum kümmere ich mich nicht so viel. Ich habe viel Vertrauen, dass sie es schaffen und ich freue mich sehr auf das, was kommt", antwortete der Handball-Weltmeister im "rbb"-Interview auf die Frage, wie es mit ihm zur neuen Saison weitergeht, wenn sein neuer Arbeitgeber den Klassenerhalt nicht packen sollte: "Mein Ziel ist es, in Kopenhagen zu wohnen und eine große Mannschaft zu bauen. Das ist eine neue Motivation, eine neue Aufgabe für mich."
Die Spekulationen um den von der "Sport Bild" ins Spiel gebrachten "Geheimplan" des amtierenden deutschen Handball-Meisters "möchte ich nicht kommentieren", stellte der Routinier klar: "Ich kann nur sagen, dass ich Vertrauen darin habe, dass der Verein es schafft. Und das mein Fokus ganz und gar hier in Berlin liegt." In die Hauptstadt war Andersson 2020 vom FC Barcelona gewechselt.
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"Ich liebe den Verein, die Menschen hier. Ich liebe die Stadt und wir haben eine unfassbar gute Mannschaft. Ich schätze die Zeit hier sehr", richtet der Däne schon einmal emotionale Abschiedsworte an die Fans der Füchse.





























