Im September 2025 verkündete der dänische Nationalspieler Lasse Andersson, die Füchse Berlin im Sommer verlassen zu wollen. Den Rückraummann soll es eigentlich zurück in seine Heimat zu HØJ Elite ziehen. Sein neuer Arbeitgeber steht allerdings vor dem Abstieg aus der Bambuni Herreligaen. Bleibt der 32-Jährige daher doch beim HBL-Meister?
Wie die "Sport Bild" berichtet, arbeiten die Füchse Berlin an einem "Geheimplan", um Lasse Andersson doch noch in der Hauptstadt zu halten. Demnach würde man hinter den Kulissen "alles tun, um ihn irgendwie zu halten", heißt es in dem Bericht weiter. Man plane, mit dem Routinier in der kommenden Wochen wieder Gespräche über seine Zukunft aufzunehmen.
Dabei steht eigentlich bereits seit geraumer Zeit fest, dass der 32-Jährige im Sommer aus familiären Gründen zurück nach Dänemark wechselt. Andersson hat sogar schon bei seinem neuen Arbeitgeber unterschreiben, soll ab der neuen Saison für die mit Stars gespickte Mannschaft von HØJ Elite auflaufen. Doch der Klub zittert plötzlich um den Klassenerhalt.
Handball: Bleibt Lasse Andersson doch bei den Füchsen Berlin?
Im Kampf gegen den Abstieg muss sich der Klub gegen KIF Kolding oder Aarhus Håndbold beweisen. Gelingt das nicht, würde Andersson, der gerade beim Pokaltriumph der Füchse Berlin in Köln zum MVP gekürt werden, in die zweite Liga Dänemarks wechseln. Etwas, was mit dem sportlichen Anspruch des Welt- und Europameisters nicht übereinstimmt.
Die Berliner machen sich laut "Sport Bild" daher wieder Hoffnungen, den wurfgewaltigen Rechtshänder doch noch halten zu können. Im Raum steht demnach offenbar sogar, dass der deutsche Handball-Meister dem Superstar erlaubt, einen Großteil seiner Freizeit in seiner Heimat zu verbringen. Andersson könne dann zwischen der Hauptstadt und Dänemark hin und her pendeln, so der Plan.
Ob der Rückraumspieler für eine solche Option offen ist, geht aus dem Bericht nicht hervor.



























