Im Vorfeld der NFL-Saison 2025 war Daniel Jones von den Minnesota Vikings zu den Indianapolis Colts gekommen. In Indy legte der Quarterback fulminant los, riss sich nach einem Traumstart aber die Achillessehne. Der hervorragenden Form der Vorsaison läuft der Spielmacher in der neuen Spielzeit nach einer Mega-Verlängerung weit hinterher. An seinem Status als Starter wird sich vorerst aber nichts ändern.
Nachdem die Indianapolis Colts am Sonntag mit 7:42 bei den Jacksonville Jaguars unter die Räder gekommen waren, hatte Head Coach Shane Steichen ob Daniel Jones auch in Week 9 der NFL-Saison 2026 im Krisen-Duell mit den Dallas Cowboys noch als Starting Quarterback des Teams fungieren wird. Der Spielmacher hatte in Florida nur 19 von 28 Pässen für 144 Yards mit einem Touchdown und zwei Interceptions an den Mann gebracht.
In einer Medienrunde am Montag schloss der Cheftrainer eine Degradierung des Quarterbacks dann aber doch aus. "Daniel wird weiterhin unser Starter sein", kündigte der Übungsleiter an: "Wenn man sich die Aufzeichnungen ansieht und zurückblickt, gibt es natürlich einige Dinge, die er besser machen könnte, und andere, bei denen wir ihm in Zukunft helfen müssen. Aber ich bin der Meinung, dass Daniel uns im Moment die besten Gewinnchancen bietet."
Colts: Daniel Jones hatte "einige gute Aspekte"
Auch bei der Abreibung in Jacksonville habe Jones "einige gute Entscheidungen getroffen", sagte Steichen weiter: "Natürlich gab es die beiden Interceptions, die wir alle gesehen haben. Bei der einen war es offensichtlich ein Drop, bei dem der Ball einen Spieler an der Brust traf und in die andere Richtung abprallte, und bei der anderen hatte er eine hervorragende Spielübersicht. Es gab einige gute Aspekte, die wir natürlich ebenfalls verbessern können."
Jones war erst zur vergangenen Saison nach sechs Jahren bei den New York Giants zu den Colts gekommen und hatte einen Traumstart hingelegt: Die Colts standen zwischenzeitlich bei einer Bilanz von 8-2, Jones führte die Liga bei den Passing Yards an. Es folgten jedoch Verletzungsprobleme auf der QB-Position, das Team brach ein und verpasste am Ende sogar die Playoffs.
Im Sommer wurde der Ex-Viking für seinen Traumstart in Indy mit dem höchstdotierten Zweijahresvertrag in der Geschichte der NFL belohnt. Laut US-Medien unterschrieb er für 88 Millionen Dollar. Inklusive Boni kann er sogar 100 Mio. Dollar verdienen. 60 Mio. Dollar davon sind garantiert: 50 Mio. Dollar in Jahr eins, 10 Mio. Dollar in der zweiten Saison.
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