Die Cincinnati Bengals (4-2) haben in Week 7 einen am Ende ungefährdeten 35:13-Auswärtssieg bei den Baltimore Ravens (4-3) gefeiert. Dabei hätten die beiden Halbzeiten nicht unterschiedlicher verlaufen können.
In der ersten Hälfte gelang den Bengals nämlich so gut wie gar nichts: Drei Punts, dazu ein auslaufender Drive vor der Pause. Gerade mal 59 Total Yards hatten die Gäste auf dem Konto, Quarterback Joe Burrow war mit 43 Passing Yards überhaupt kein Faktor.
Die Ravens marschierten dagegen mehrfach, gerade über den überragenden Receiver Zay Flowers, der in den ersten 30 Minuten auf 6 Catches für 120 Yards und einen Touchdown kam. Eine weitere Woche ohne Starting Quarterback Lamar Jackson schien man verkraften zu können, Backup Tyler Huntley (23/34, 298 YDS, TD, INT) und seine Offense waren stark bei Third Down (8/11).
Doch zweimal musste man in der gegnerischen Red Zone auf Field Goals zurückgreifen, und so stand es "nur" 13:0. Dieser Vorsprung sollte nur für gut zehn Minuten reichen: Burrow (22/30, 292 YDS, 4 TDs) brachte endlich wieder Pässe an, seine Receiver-Stars Ja'Marr Chase (62 YDs, TD) und Tee Higgins (148 YDS, TD) fingen an zu liefern. Touchdown - Punt - Touchdown - und die Bengals führten mit 14:13.
Ravens-Coach Jesse Minter schien zu spüren, dass seine Defense nicht mehr würde mithalten können: Er spielte an der gegnerischen 12-Yard-Linie einen vierten Versuch erfolglos aus, dazu kam später ein Punt und dann auch noch eine Interception von Huntley in der eigenen Hälfte. Cincy dagegen marschierte in fünf Drives in Serie zum TD, Mitte des vierten Viertels war das Spiel gelaufen.
Ein Schlüssel für die Gäste: Ravens-Back Derrick Henry (17 CAR, 45 YDS) war kaum ein Faktor.
In Week 8 empfangen die Bengals die Tennessee Titans. Baltimore reist zu den Buffalo Bills.
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