Rio-Weltmeister Roman Weidenfeller stellt Joshua Kimmichs Kapitänsrolle in der deutschen Nationalmannschaft in Frage.
"Ich finde, dass er sich viel zu viel aufbürdet, er zu sehr belastet ist, und er dadurch gar nicht in seinen Kernpunkten überzeugen kann", sagte Borussia Dortmunds Torwart-Ikone im RTL-Vorlauf zum deutschen Nations-League-Duell in Griechenland (0:0).
Die Frage, wer Kimmich im DFB-Team als Kapitän ablösen könnte, sorgt allerdings für Ratlosigkeit bei Weidenfeller. "Da hast im Moment nicht allzu viele Leader da", gab der 46-Jährige zu.
Nach Weidenfellers Ansicht könnte Kimmichs Münchner Teamkollege Jonathan Tah die Binde übernehmen. "Aber danach wird es schon schwierig", so der langjährige BVB-Keeper, der in diesem Zusammenhang auch auf die erneute Verletzung von Nico Schlotterbeck verwies.
Um Kimmich war nach durchwachsenen Leistungen gegen die Niederlande (1:1) sowie im ersten Kräftemessen mit den Griechen (0:1) eine Debatte entbrannt.
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Gegen die Niederlande sei Kimmich für ihn sogar der "beste Feldspieler" der DFB-Elf gewesen, so Matthäus. "Er ist ein Anführer, er hat Erfahrung. Er trägt dazu bei, Mannschaften stärker zu machen."
Oliver Kahn dagegen betonte mit Blick auf die Causa Kimmich: "Alle müssen das Gefühl bekommen, sich ihren Status erarbeiten zu müssen."
Er habe schon das Gefühl, dass Kimmich unter Klopp "nicht mehr hundertprozentig gesetzt" sein werde, so der frühere Torwart-Titan.
Für einen Spieler mit Führungsanspruch wie Kimmich sei es "wichtig, dass andere zu ihm aufschauen. Dafür fehlen ihm die Erfolge mit der Nationalmannschaft. Das macht es schwierig", sagte Kahn.












