Der FC Bayern ist nach dem 4:2-Derbysieg seiner U23 in der Regionalliga Bayern gegen 1860 München offenbar zu einer drakonischen Strafe verurteilt worden.
Wie "Bild" berichtet, hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro sowie einen Punkt Abzug gegen die Zweitvertretung des deutschen Rekordmeisters verhängt.
Ein entsprechendes Schreiben vom BFV-Verbandsanwalt sei dem FC Bayern demnach am Donnerstagabend zugegangen.
Hintergrund der Sanktionen ist der massive Einsatz von Pyro-Technik seitens der Fans des FC Bayern in dem Spiel am 18. Oktober. Nach dem Treffer zum 3:2 in der 51. Minute brannten zahlreiche Bengalos im Auswärtsblock des Grünwalder Stadions. Auch Raketen wurden gezündet.
Die Vorfälle sorgten für eine vierminütige Spielunterbrechung.
Eigentlich sieht das BFV-Regelwerk Punktabzüge erst ab einer Unterbrechung von fünf Minuten vor. Weil die Anhänger des FC Bayern im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit aber weitere Pyro-Technik zündeten und schon vorbestraft sind, erfolgte die Strafe.
Viele Pyro-Vorfälle bei Regionalligapartien des FC Bayern
Pyro-Vorfälle bei Regionalligapartien des FC Bayern sind keine Seltenheit.
Im Mai 2025 wurde den Amateuren nach einem Spiel beim 1. FC Schweinfurt 05 bereits ein Zähler abgezogen, genauso im vergangenen Februar nach Zündeleien auswärts gegen Wacker Burghausen ebenfalls. Im Juli benahmen sich die Fans des FC Bayern erneut in Burghausen daneben, damals wurden sogar zwei Zähler abgezogen.
Gegen das BFV-Urteil nach dem Derby kann der FC Bayern noch Einspruch einlegen.
Gegen 1860 trafen Anton Heinz (12., 40.), Tim Binder (23.) sowie Artur Degraf (74.) für den FC Bayern. Die Tore der Löwen erzielten Cristian Leone (28.) und Emre Erdogan (51.).
Weiterer Aufreger war die Rote Karte gegen Bayerns U23-Coach Dante nach einer knappen Stunde. Der Ex-Profi soll mit Absicht einen weiteren Ball aufs Spielfeld geworfen haben, dementierte dies nach der Partie aber.


























