Markus Babbel befürchtet, dass der Kader des FC Bayern für die großen Ambitionen in der Champions League zu dünn sein könnte.
"Ja, so sieht es im Moment aus", sagte der Europameister von 1996 angesichts des 2:2 in der Königsklasse beim FC Arsenal bei "ran.de"
Das Aufgebot des deutschen Rekordmeisters sei "sehr eng", so Babbel. "Man hätte da vielleicht auch berücksichtigen können oder sogar müssen, dass die Weltmeisterschaft jetzt so langsam bei vielen großen Mannschaften ihre Spuren hinterlässt. Da gibt es viele Topspieler mit Verletzungsproblemen, das sieht man aktuell auch bei PSG. Das geht also nicht nur den Bayern so."
Gegen die Gunners fehlten Superstar Michael Olise gesperrt und Mittelfeld-Chef Joshua Kimmich wegen eines Trauerfalls in der Familie. Offensivakteur Luis Diaz zog sich in der Partie einen kleinen Muskelbündelriss zu und fällt wochenlang aus.
Bitter aus Sicht des FC Bayern: Ausgerechnet jetzt steckt der letztjährige Überflieger Lennart Karl im Formloch.
"Mich hat es überrascht, dass Max Eberl Lennart Karls schwache Form sogar namentlich erwähnt hat", sagte Babbel mit Blick auf den 18-Jährigen, der intern angeblich nicht nur aus sportlichen Gründen derzeit kritisch gesehen wird. "Das kennt man normalerweise nicht von Bayern und ich glaube, da steckte schon auch eine Message an die Nachrücker dahinter: Wenn ihr reinkommt, erwarten wir mehr von euch. So habe ich es zumindest verstanden."
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"Ritt auf der Rasierklinge" beim FC Bayern
Die ganze Situation sei allerdings "auch nicht so einfach zu managen", gab Babbel zu bedenken und erläuterte: "Bei Bayern sind die Stammspieler nicht zufrieden, wenn sie auf die Bank rotieren müssen. Ein Harry Kane will einfach dreimal in der Woche spielen. Und das zeichnet Top-Spieler ja auch aus. Deswegen ist es immer ein Ritt auf der Rasierklinge."
Der FC Bayern habe sich für die Herangehensweise mit einem eher kleinen Kader entschieden. "Und da muss man dann auch damit leben, dass man bei so einem Topspiel vielleicht nicht immer die besten Spieler am Start hat", sagte Babbel.


























