Im Champions-League-Kracher gegen den FC Arsenal (2:2) macht sich beim FC Bayern das Fehlen von Joshua Kimmich durchaus bemerkbar. Warum gab es zuletzt dennoch viele Diskussionen um den Mittelfeld-Chef und DFB-Kapitän? Und kam der Abgesang auf Torhüter-Ikone Manuel Neuer zu früh?
"Jo Kimmich ist ein herausragend guter Spieler. Genau wie Manuel Neuer", stellte der frühere Münchner Markus Babbel bei "ran" klar.
Der Europameister von 1996 führte aus: "Komischerweise höre ich nach dem Arsenal-Spiel keinen mehr sagen, der ist zu alt und hat es nicht mehr drauf. Seine gute Leistung wird als Selbstverständlichkeit gesehen. So wie bei Kimmich auch. Das ist der Fluch der guten Taten."
Er habe Kimmich in der Vergangenheit auch kritisiert, "aber nicht, weil er ein schlechter Spieler ist, sondern weil er damals seinen Job nicht gemacht hat", merkte Babbel an. " Und im Moment macht er seinen Job und deswegen gibt es bei mir keine Diskussion um Jo Kimmich. Denn dann ist er ein herausragend guter Sechser, der auf dieser Position zu den besten Spielern der Welt gehört."
Gegen Arsenal fehlte Kimmich wegen eines Trauerfalls in der Familie. Für ihn lief Tom Bischof in der Münchner Schaltzentrale auf.
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Am Rande der Partie meldete sich auch Bundestrainer Jürgen Klopp erneut in der Debatte zu Wort. "Jo Kimmich ist ein überragender Mittelfeldspieler, der in diesem Team immer einen Platz haben wird, also in unserem Team immer einen Platz haben wird", stellte er bei "DAZN" klar.
Während und nach der ersten Länderspielphase von Klopp hatten Diskussionen um Kimmichs Zukunft in der DFB-Auswahl Fahrt aufgenommen.
Bischof und Nebenmann Aleksandar Pavlovic seien "Top-Partner, die können überragend zusammenspielen", sagte Klopp. "Aber", ergänzte er mit Blick auf das DFB-Team, "das heißt nicht, dass es nicht auch mit Jo Kimmich funktioniert und mit Felix Nmecha oder mit Mika Bauer oder mit Yannik Engelhardt. Die haben das auch richtig gut gemacht."



























