Werder Bremen will in diesem Sommer gleich mehrere neue Stürmer holen, von drei angepeilten Neuzugängen für den Angriff ist die Rede. In Kenny Quetant wurde bereits ein erstes vielversprechendes Talent unter Vertrag genommen, nun soll einem Medienbericht zufolge überraschend ein Routinier hinzukommen.
Allem Anschein nach hat Werder Bremen einen WM-Teilnehmer im Visier. Wie die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet, verhandeln die Grün-Weißen derzeit "intensiv" mit Angreifer Cedric Itten über einen sofortigen Wechsel. Auch "Bild" will zumindest von dem grundsätzlichen Interesse erfahren haben.
Der 29-Jährige, der zum Weltmeisterschafts-Kader der Eidgenossen zählt, war in der vergangenen Saison für Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga auf Torejagd gegangen. Itten war lange Zeit die Lebesversicherung der Rheinländer, sammelte in 30 Einsätzen 15 Tore und drei Vorlagen. Im entscheidenden letzten Match fehlte er jedoch aufgrund einer Gelbsperre - und seine Teamkollegen gingen in Fürth mit 0:3 unter. Die Folge: F95 stieg ab.
Für Werder ergibt sich aus dem Düsseldorfer Desaster ein Vorteil: Ittten besitzt ebenso wie viele Mitspieler kein für die 3. Liga gültiges Arbeitspapier und ist demnach ablösefrei zu haben. Schon für den Franzosen Kenny Quetant hatten die Bremer nur ein Handgeld zahlen müssen.

Laut "Blick" könnte Ittens Unterschrift beim SVW sogar noch vor dem Abflug der Schweizer Nationalmannschaft Richtung Nordamerika am Dienstag über die Bühne gehen.
Itten kennt Werder-Coach Thioune aus Düsseldorf
Eine entscheidende Rolle könnte Werder-Trainer Daniel Thioune spielen, der den Stürmer in den ersten neun Pflichtspielen der abgelaufenen Saison noch in Düsseldorf gecoacht hatte. In dieser Zeit erzielte Itten immerhin vier Treffer.
Sein erster Gehversuch in der 1. Bundesliga war 2021/2022 ohne Erfolg geblieben. In zwölf Partien traf er zwei Mal, ging aber schon nach der insgesamt enttäuschenden Hinrunde zurück zu seinem Stammverein Rangers FC.
Ob Itten in Bremen als Stammkraft oder Edeljoker vorgesehen wäre, ist unklar. Die Transferplanungen in der Offensive wären allerdings auch im Falle einer Zusammenarbeit wohl nicht abgeschlossen.





























