Ein ungewohnt öffentlicher Transfer-Flirt von Fenerbahce mit Serhou Guirassy sorgt rund um Borussia Dortmund für Wirbel. Was sagt BVB-Boss Lars Ricken zur Situation?
"Uns liegt kein Angebot für Serhou vor. Wir haben auch nicht vor, ihn abzugeben. Er hat seinen Wert für Borussia Dortmund in den vergangenen beiden Spielzeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt", erklärte der Dortmunder Sport-Geschäftsführer gegenüber der "WAZ".
Dem Regionalblatt zufolge wäre der BVB bei Guirassy nur im Falle einer Offerte jenseits der 40-Millionen-Euro-Grenze gesprächsbereit. Denn: Die im BVB-Vertrag des 30-Jährigen verankerte Ausstiegsklausel gilt demnach für Fenerbahce nicht.
Beim Istanbuler Renommierklub sorgte die anstehende Präsidentschaftswahl zuletzt für zahlreiche Spekulationen rund um Guirassy.
Zunächst hieß es in Medienberichten, Präsidentschaftskandidat Aziz Yildirim wolle den BVB-Star im Falle eines Wahlsiegs verpflichten. Sogar von einer mündlichen Einigung zwischen Yildirim und Guirassy sowie dem BVB war in der Türkei die Rede.

Dann legte Yildirims Konkurrent Hakan Safi mit extrem offensiven Aussagen nach. "Liebe Fenerbahce-Fans, wir werden in Kürze Transferankündigungen machen. Ihr werdet die Vision, die wir in der letzten Wahlwoche präsentiert haben, deutlich erkennen. Wir sind hier, um Fenerbahce zum Meister zu machen", zitierte "Fanatik" ihn.
Mehr dazu:
BVB: Guirassy "sehr, sehr wichtig", aber ...
Er verfolge Guirassys Entwicklung "schon lange", so Safi. "Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird sich Guirassy sichern. Deshalb werde ich ihn, so Gott will, verpflichten."
Sportdirektor Ole Book betonte zuletzt in einer Medienrunde, dass der BVB "wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln" müsse und immer damit rechne, dass Offerten für die eigenen Spieler eintrudeln.
Konkret auf Guirassy angesprochen, erklärte Book: "Mit seinen Toren ist er sehr, sehr wichtig. Es ist also nicht unser Plan und nicht unsere Prämisse, zu sagen, dass wir ihn abgeben wollen. Dennoch gilt auch hier: Wenn außergewöhnliche Angebote eingehen, wird man darüber nachdenken."






























