Paris Saint-Germain dominiert den europäischen Fußball. Der alte und neue Champions-League-Sieger soll sich in der Vergangenheit um Joshua Kimmich bemüht haben. Lothar Matthäus glaubt nicht, dass der Nationalspieler seinen Verbleib in München bereut hat.
"Zum einen wäre er bei Paris nicht Kapitän geworden. Das ist auch schon einmal eine Ehre, beim FC Bayern in der Zukunft Kapitän zu sein", argumentierte der TV-Experte bei "Bild". Beim deutschen Rekordmeister trägt derzeit noch Manuel Neuer die Binde. Kimmich ist erster Stellvertreter und gilt als designierter Nachfolger des 40-Jährigen. In der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist der Rechtsfuß schon seit 2024 Spielführer.
Kimmich hatte im Frühjahr 2025 seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2029 verlängert. Zuvor soll PSG ebenfalls um die Dienste des 31-Jährigen geworben haben. Der französische Topklub hat seitdem zweimal die Champions League gewonnen. Nach Matthäus' Ansicht hat sich Kimmich aber aus gutem Grund für einen Verbleib in München entschieden.
Matthäus: FC Bayern und PSG "auf Augenhöhe"
Der Weltmeister von 1990 verwies darauf, dass der FC Bayern und PSG im Königsklassen-Halbfinale "auf Augenhöhe" agiert hätten. Beim 4:5 und 1:1 aus deutscher Sicht hätten "Nuancen" entschieden, befand Matthäus.
Kimmich habe "keinen Fehler" gemacht, beim FC Bayern zu verlängern. Matthäus verwies ebenfalls darauf, dass sich der gelernte Mittelfeldspieler mit seiner Familie in München wohlfühle.

Kimmich ist bereits seit 2015 beim FC Bayern. 494 Pflichtspiele absolvierte der Routinier seitdem für den deutschen Branchenprimus. Lediglich elf Legenden liefen in der langen Vereinshistorie häufiger auf.
Unter anderem zehn Meisterschaften, vier DFB-Pokalsiege und der Champions-League-Triumph 2020 zieren Kimmichs Vita. Bis 2029 dürften noch weitere Erfolge hinzukommen.


























