Das wird den Verantwortlichen des FC Bayern nur bedingt gefallen: Obwohl Alphonso Davies noch immer körperlich angeschlagen ist, wurde der Abwehrspieler von Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch in das offizielle WM-Aufgebot berufen. Dass der 25-Jährige nicht fit ist, stört den Coach kaum.
Die WM-Nominierung von Alphonso Davies galt trotz seiner Verletzung als Formsache. In der Nacht zu Samstag (MEZ) hat der kanadische Verband Nägel mit Köpfen gemacht und den Bayern-Star auch ganz offiziell in sein Weltmeisterschafts-Aufgebot berufen.
Trainer Jesse Marsch bezeichnete seinen 26-köpfigen Kader als besten in der Geschichte Kanadas, sagte unter anderem mit Blick auf Davies aber auch, dass ein Rennen mit der Zeit droht. "Sind alle Spieler im Moment bei 100 Prozent? Nein, aber sie sind nah dran."
Bayern hat Bedenken bei Davies
Er und sein Team hätten sich viele Gedanken über den Kader gemacht und dabei immer wieder die Frage nach der Fitness der Spieler gestellt, so Marsch weiter. "Zum Glück sind wir bei vielen [angeschlagenen] Spielern in der Spur. Werden zum Spiel gegen Bosnien alle bei 100 Prozent sein? Nein, das wird nicht der Fall sein. Aber wir werden einen starken Kern haben, der für das Match bereit ist. Und wir glauben, dass wir im Turnierverlauf stärker werden können."
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Dass Davies mit im Aufgebot ist, versteht sich laut Marsch von selbst. ""Alphonso ist eine große Persönlichkeit und ein wichtiger Spieler für uns, und wir wollen einfach in jeder Hinsicht sicherstellen, dass wir ihn auf Erfolg einstellen." Er wolle "keinen zusätzlichen Druck" auf Davies ausüben, ergänzte der US-Amerikaner.
Davies, der sich am 6. Mai beim Halbfinal-Aus der Bayern in der Champions League gegen Paris Saint-Germain verletzt hatte und seit März 2025 nicht mehr für sein Heimatland gespielt hat, arbeitete zuletzt in der Reha in Europa. Am Sonntag wird er in Edmonton beim Team erwartet.
Beim FC Bayern herrschten in den letzten Wochen große Bedenken ob einer WM-Teilnahme des Außenverteidigers. Sollte er sich bei der WM erneut verletzen, müsste der Rekordmeister dafür am Ende den Preis zahlen.





























