Mit dem FC Bayern und dem FC Barcelona bemühten sich zwei echte Fußball-Schwergewichte um die Verpflichtung von Anthony Gordon. Am Ende machten die Katalanen das Rennen. Für den Spieler stand das früh fest.
Einige bürokratische Hürden machen die Vorstellung von Anthony Gordon beim FC Barcelona am Freitag zu einer zähen Angelegenheit. Statt wie ursprünglich geplant um 15:30 Uhr hielt der Engländer das Barca-Trikot erst um 21:30 Uhr in die klubeigenen Kameras. Für den 25-Jährigen war das Wartespiel aber kein Problem.
"Ich habe überhaupt nicht gelitten. Ich wusste, dass es bürokratische Gründe hatte. Das sind die Dinge, von denen ich keine Ahnung habe", zeigte er sich ob der sechsstündigen Verspätung seiner Präsentation gelassen.
Gordon dachte gar nicht an Bayern-Wechsel
Entspannt war Gordon auch deshalb, weil er mit dem FC Barcelona seinen absoluten Wunsch-Arbeitgeber gefunden hat. Der FC Bayern, so verriet er auf seiner ersten Pressekonferenz, hatte im Transferpoker gegen die Katalanen schlicht keine Chance.
Mehr dazu:
"Als ich herausgefunden habe, dass Barca interessiert ist, habe ich nicht einen Moment gezögert", versicherte der 25-Jährige, dass er sich gar nicht zwischen den beiden Vereinen entscheiden musste. Für die Blaugrana zu spielen sei ein "Kindheitstraum", schwärmte der Offensivstar: "Für einen Klub wie diesen unterschreibt man nicht jeden Tag. Ich bin sehr aufgeregt."
Mit Barca wolle er nun "alles gewinnen", formulierte er forsche Ziele, von denen eins ganz oben auf seiner Wunschliste steht: "Wenn ich einen [Titel] aussuchen müsste, würde ich den sechsten Champions-League-Titel nehmen."
Gut für den Engländer: Für dieses Ziel hat er nun einige Jahre Zeit. Sein Vertrag bei den Katalanen läuft bis 2031. Sein Transfer wird Barca am Ende 80 Millionen Euro kosten. 70 davon fließen sofort nach Newcastle, zehn weitere Millionen folgen, sobald Gordon auf eine gewisse Anzahl an Einsätzen gekommen ist und Barcelona einen Titel gewonnen hat.





























