Die Wechselgerüchte um Borussia Dortmunds Torjäger Serhou Guirassy nehmen Fahrt auf. Eine heiße Spur in der hochspannenden BVB-Personalie führt angeblich in die Türkei.
Dem Journalisten Yagız Sabuncuoglu zufolge hat Fenerbahce-Präsidentschaftskandidat Aziz Yildirim eine mündliche Einigung sowohl mit Guirassy selbst als auch mit dem BVB erzielt.
Sollte Yildirim zum Klub-Boss gewählt werden, werde die Verpflichtung des 30 Jahre alten Nationalspielers Guineas demnach perfekt gemacht und alsbald auch offiziell vermeldet. Guirassy habe bereits begonnen, sich über seine mögliche neue Wahlheimat Istanbul zu informieren, heißt es weiter.
Details wie die finanziellen Rahmendaten des Transfers nennt Sabuncuoglu nicht.
Zuvor hatte auch das Portal "fussballdaten.de" unter Berufung auf gut informierte Quellen vermeldet, Yildirim plane für den Fall seines Wahlsiegs einen Transfer-Coup, wobei es sich um die Verpflichtung von Guirassy handele.
Eine Ablöse von 40 Millionen Euro stehe demnach im Raum. Yildirim hoffe aber, diese im Fall der Fälle noch drücken zu können.
Mehr dazu:
Guirassy gilt beim BVB als möglicher Verkaufskandidat, zumal sich der Profi selbst angeblich einen Wechsel in diesem Sommer gut vorstellen kann.
Guirassy-Abgang? BVB würde "darüber nachdenken"
Offiziell betonte BVB-Sportdirektor Ole Book zuletzt in einer Medienrunde, dass die Borussia "wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln" müsse und immer damit rechne, dass Offerten für die eigenen Spieler eintrudeln.
Konkret auf Guirassy angesprochen, erklärte Book: "Mit seinen Toren ist er sehr, sehr wichtig. Es ist also nicht unser Plan und nicht unsere Prämisse, zu sagen, dass wir ihn abgeben wollen. Dennoch gilt auch hier: Wenn außergewöhnliche Angebote eingehen, wird man darüber nachdenken."
Guirassy war 2024 für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum BVB gewechselt. In Schwarz und Gelb absolvierte er seitdem 96 Pflichtspieleinsätze, mit 60 Toren und 15 Vorlagen.































