Der FC Liverpool hat offenbar einen Nachfolger für den am Samstag entlassenen Teammanager Arne Slot gefunden.
Transfer-Guru Fabrizio Romano berichtet bei X, die Vereinsführung der Reds habe sich für Andoni Iraola als neuen Chefcoach entschieden. Der 43-Jährige, der den AFC Bournemouth verlässt, werde voraussichtlich in der kommenden Woche seinen Vertrag an der Anfield Road unterschreiben.
Über Iraolas Favoritenrolle bei Liverpools Trainersuche berichteten auch weitere Medien, darunter "The Athletic" sowie das "Liverpool Echo".
Außenseiterchancen wurden unter anderem auch Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart zugerechnet. Er und weitere Kandidaten scheinen nun aber aus dem Rennen zu sein.
Iraola hatte sich mit seiner Arbeit auf der Insel einen herausragenden Namen gemacht. Er führte Underdog Bournemouth sensationell auf Tabellenplatz sechs in der Premier League und damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Europa League, ehe er seinen Abschied von den Cherries verkündete.
Seitdem gilt der Taktik-Fuchs als heiß begehrt auf dem Markt. Angeblich beschäftigte sich auch Bayer Leverkusen intensiv mit Iraola, muss sich nun aber anderweitig orientieren.
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Beim FC Liverpool will man mit dem designierten neuen Trainer wieder einen aggressiveren, mutigeren Offensivfußball etablieren – einen Stil, den einst Jürgen Klopp perfektionierte und den auch Iraola predigt.
Zudem pflegt der Spanier ein exzellentes Verhältnis zu Liverpools Sportdirektor Richard Hughes, der ihn einst schon nach Bournemouth lotste.
FC Liverpool: Slot-Aus, "damit der Klub weiter vorankommt"
Den Rauswurf von Slot hatten die Reds am Samstagmittag verkündet. In der abgelaufenen Spielzeit war der Klub von Nationalspieler Florian Wirtz nur Fünfter in der Premier League geworden - enttäuschend angesichts der Ambitionen in Liverpool.
"Dass dies eine schwierige Entscheidung für uns als Klub war, versteht sich von selbst", teilten die Reds in ihrer Stellungnahme mit und lobten Slot für dessen Verdienste.
Zu den Gründen für den Rauswurf gab es zunächst kaum Angaben. "Gleichzeitig sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass Veränderungen notwendig sind, damit der Klub weiter vorankommt", hieß es lediglich. "Dennoch basiert die Schlussfolgerung, zu der wir gekommen sind, auf der Überzeugung, dass die Entwicklung der Mannschaft am besten durch einen Richtungswechsel bewältigt werden kann."
































