Im Januar 2023 nahm der FC Chelsea überraschend viel Geld in die Hand und sicherte sich für kolportierte 120 Millionen Euro die Dienste von Enzo Fernandez. Der Argentinier zahlte die enorme Investition mit starken Leistungen zurück, steigerte sich dabei stetig und zählte 2025/26 zu den herausragenden Spielern der Premier League. Ein Umstand, der angeblich Real Madrid auf den Plan gerufen hat - ein Transfer mit historischen Ausmaßen steht im Raum.
Dass der FC Chelsea als enttäuschender Zehnter der Abschlusstabelle der englischen Premier League den Sprung aufs internationale Parkett verpasst hat, soll bei Enzo Fernandez den Wunsch geweckt haben, den Blues vor Ablauf seines bis Ende Juni 2032 datierten Vertrags den Rücken zu kehren. Das berichtet "talkSPORT".
Demnach ist man in London zudem durchaus aufgeschlossen, den Mittelfeldspieler auf den Markt zu stellen, fordert aber eine vereinsinterne Rekordablöse in Höhe von 140 Millionen Euro.
Mit Real Madrid soll sich ein prominenter Interessent bereits in Stellung gebracht haben, Fernandez' Berater Javier Pastore soll sogar bereits den Austausch mit den Königlichen aufgenommen haben, so der Bericht. Im April flirtete der 15-jährige Weltmeister von 2022 bereits offen mit einem Engagement in der spanischen Hauptstadt. Ein Verhalten, auf das die Blues mit einer Suspendierung für zwei Spiele reagierten.
Fernandez angeblich nicht Real Madrids einzige Option
Die Madrilenen, so "talkSPORT", sollen allerdings noch nicht endgültig entschieden haben, wie man die Mittelfeldzentrale aufpolieren will. Als Option soll man neben dem durchaus torgefährlichen Fernandez (15 Tore in 54 Pflichtspielen 2025/26) den Rodri von Manchester City in Betracht ziehen. Letzterer glänzt eher als reiner Sechser.
Sollte es am Ende allerdings auf einen Megadeal mit Fernandez hinauslaufen, hätte dieser historische Ausmaße. Würden 140 Millionen Euro für den Nationalspieler fließen, hätte Fernandez bereits ein Ablösevolumen von mehr als 300 Millionen Euro generiert. Benfica soll einst 44 Millionen an River Plate überwiesen, Chelsea etwa 120 Millionen Euro gezahlt haben.
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Diese Summe toppen im Fußball bislang nur Romelu Lukaku, der bei neun Transfers auf etwa 370 Millionen Euro kommt und Neymar (3 Transfers, 400 Millionen Euro). Von Platz drei würde Fernandez Real-Legende Cristiano Ronaldo (5 Transfers, ca. 247 Millionen Euro) verdrängen.

































