Alexander Zverev winkt bei den French Open der erste Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Tennis-Ikone Boris Becker ist optimistisch, warnt aber zugleich.
"Aller Anfang ist schwer. Er konnte zunächst seine Form nicht bestätigen, hat viele Fehler mit der Vorhand und kaum Punkte über den zweiten Aufschlag gemacht. Aber er hat über den Kampf ins Spiel gefunden und war am Schluss wieder sehr gut", analysierte Becker bei "Eurosport" das 7:6 (7:3), 6:4, 6:1 von Zverev im Achtelfinale gegen den Niederländer Jesper de Jong.
Die deutsche Nummer eins lag im ersten Satz zunächst mit 0:3 hinten. Im Tiebreak musste Zverev ebenfalls einen Rückstand wettmachen. "Sascha ist ruhig geblieben", lobte Becker.
Die deutsche Tennis-Ikone meinte: "Die Psyche hat sich beruhigt, die bösen Dämonen haben sich fürs Erste verabschiedet."
Topfavorit Jannik Sinner sowie Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic sind bei den French Open schon raus. Titelverteidiger Carlos Alcaraz fehlt verletzungsbedingt in Paris. Die Chancen für Zverev stehen gut.
Tennis: Bors Becker warnt vor nächstem Zverev-Gegner
Der 29-Jährige trifft im Viertelfinale der French Open am Dienstag auf den Spanier Rafael Jódar.
"Gerade auf Sand spielt der wie die Feuerwehr. Als Sascha gehört hat, gegen wen es geht, ist er ein bisschen zusammengezuckt. Das ist eine echte Herausforderung, ein echter Test für ihn", warnte Becker.
Zverev selbst will bei den French Open nicht zu weit nach vorne blicken. "Ich kann mich nur auf die nächsten Matches konzentrieren. Ich spiele jetzt gegen einen sehr starken Spanier, der diese Sandplatzsaison sehr gutes Tennis zeigt. Das ist mein einziger Fokus momentan", meinte der Hamburger gegenüber "Eurosport".
Der 19 Jahre alte Jódar hatte es bei der Generalprobe in Rom ebenfalls bis in das Viertelfinale geschafft. Die Favoritenrolle hat dennoch Zverev inne.







