Jan-Lennard Struff hat bei den French Open für eine dicke Tennis-Überraschung gesorgt. Laut Boris Becker liegt dem 36-Jährgen die große Bühne einfach.
"Grand-Slam-Tennis liegt unserem Mann. Das letzte Mal, dass er richtig gut gespielt hat, war bei den US Open im letzten Jahr", schwärmte der "Eurosport"-Experte nach dem 7:5, 6:7 (6:8), 6:4, 7:5 von Struff in der ersten Runde gegen Alexander Bublik.
Struff hatte es bei den US Open 2025 bis in das Achtelfinale geschafft und musste sich dort erst Novak Djokovic geschlagen geben. In Paris kegelte der deutsche Tennis-Routinier mit Bublik nun die Nummer neun der Setzliste aus dem Turnier.
"In der Vergangenheit war Struffi manchmal zu emotional. Das kostet auch Kraft. Heute war er auch in schlechteren Momenten ruhiger und auch bei guten Phasen hat er sich nicht übertrieben gefreut. Das ist vielleicht der richtige Weg", analysierte Becker.
French Open: Struff trifft auf Qualifikant
Struff trifft in der zweiten Runde der French Open am Donnerstag auf Jaime Faria. Der portugiesische Qualifikant hatte sich zum Auftakt überraschend deutlich gegen den Kanadier Denis Shapovalov (6:4, 7:5, 6:4) durchgesetzt.
"Das ist ein sehr schwerer Gegner, mit dem ich letztes Jahr trainiert habe. Aber ich hoffe, ich kann den Schwung mitnehmen", blickte Struff auf seine nächste Herausforderung in Paris voraus. Er habe "Bock", versprühte "Struffi" Vorfreude auf den kommenden Auftritt.
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2019 und 2021 erreichte der 36-Jährige bei den French Open jeweils das Achtelfinale. Weiter ging es für den gebürtigen Warsteiner bei einem Grand-Slam-Turnier noch nie.
Struff rangiert in der Tennis-Weltrangliste momentan auf der 80. Position. Mit einem guten Abschneiden in Paris könnte der Rechtshänder klettern. Am Donnerstag wird auch Becker bei den French Open wieder ganz genau auf Struff blicken.









