Rafael Jódar sorgt weiter bei den French Open für Furore. Der 19 Jahre alte Shootingstar aus Spanien tat sich gegen den starken US-Amerikaner Alex Michelsen schwer, biss sich in einer intensiven Partie aber schließlich durch. Durch ein 7:6 (7:2), 6:7 (5:7), 4:6, 6:3, 6:3 zog er erstmals in das Achtelfinale eines Grand Slams ein.
Im April hatte Jódar in Marrakesch seinen ersten Titel auf der Tour gefeiert. Zuvor war er bei den Australian Open in der zweiten Runde gescheitert. Einige Experten trauen dem Toptalent nach dem erschöpfungsbedingten Aus von Sinner sogar einen Angriff auf den Titel zu. Das Match gegen den kampfstarken Michelsen kostete aber viel Kraft.
Neben Jódar hatte in den vergangenen Tagen vor allem ein französischer Youngster geglänzt: der erst 17 Jahre alte Moise Kouamé. Nach seinem fast fünf Stunden langen und hoch emotionalen Fünfsatz-Sieg gegen Adolfo Daniel Vallejo aus Paraguay trifft Kouamé am Samstag auf den ausgeruhten Chilenen Alejandro Tabilo. Tabilo hatte sein Zweitrundenmatch erst gar nicht bestreiten müssen, weil sein Gegner Valentin Vacherot zurückzog.







