Alexander Zverev präsentiert sich bei den French Open in starker Verfassung und darf folgerichtig vom Titel träumen. Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker sieht eine neue Stärke beim Weltranglistendritten.
"Für mich ist es sein Returnverhalten. Das ist jetzt deutlich besser, als es früher war", analysierte Becker nach dem Zweitrunden-Erfolg von Zverev bei "Eurosport". Der deutsche Tennis-Star agiere hier inzwischen "kreativer", befand der TV-Experte. Zudem lobte Becker, dass Zverev bei gegnerischem Aufschlag immer wieder den Weg in Richtung Netz findet.
Der 29-Jährige hatte dem Tschechen Tomas Machac bei den French Open am Mittwochabend keine Chance gelassen. 6:4, 6:2, 6:2 hieß es aus Zverevs Sicht.
Beim eigenen Aufschlagspiel wusste der Hamburger ebenfalls zu überzeugen. 19 Asse schlug Zverev gegen Machac. "Dass das eine Bank ist, wissen wir schon seit Jahren", hob Becker den starken Service hervor.
Kann Zverev bei den French Open Sinner stoppen?
Zverev trifft in der dritten Runde der French Open am Freitag auf den Franzosen Quentin Halys.
"Ich bin zufrieden damit, wo ich stehe", zog der Olympiasieger von 2021 am Mittwochabend ein Zwischenfazit: "Ich weiß, dass es von Runde zu Runde eine schwierigere Runde wird. Aber ich muss meinem Spiel selber vertrauen."
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Der Weltranglistendritte träumt bei den French Open vom ersehnten Grand-Slam-Titel. Als Topfavorit gilt Jannik Sinner. Titelverteidiger Carlos Alcaraz fehlt verletzungsbedingt in Paris.
"Aktuell ist es am wahrscheinlichsten, dass man Sinner nur schlagen kann, wenn ihm die Hitze wegen seiner helleren Haut Probleme bereitet oder etwas Unvorhergesehenes wie eine Verletzung passiert", ordnete Tennis-Experte John McEnroe die Kräfteverhältnisse auf der ATP-Tour unlängst gegenüber "Sport Bild" ein. Zverev verlor seine letzten neun Duelle gegen Sinner. Bei den French Open wäre ein Aufeinandertreffen frühestens im Finale möglich.









