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Nach rund zwei Jahren Pause

DTB-Nobody mit krasser Siegesserie

Erik Schießl (Symbolbild) überzeugt in Bukarest
Erik Schießl (Symbolbild) überzeugt in Bukarest
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Manfred Binder
20. Mai 2026, 14:52
sport.de
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In den Niederungen der Tennis-Weltrangliste tummeln sich so einige Spieler, die wohl nur absoluten Insidern bekannt sind. Beim M15-Turnier in Bukarest sorgt nun allerdings ein deutscher Spieler für Furore, der bislang in den Ergebnislisten nur sehr selten zu finden war: Erik Schießl.

2021 tauchte Erik Schießl beim M15-Event in Allershausen erstmals auf der ITF-Tour auf, 2022 folgte ein Spiel in Oberhaching (M15), wo Schießl 2023 noch einmal sein Glück versuchte. Zuletzt kassierte der DTB-Spieler im November 2024 in Tallahassee eine hauchdünne Erstrundenniederlage gegen den US-Amerikaner Perry Gregg. 

Einen Sieg konnte Schießl ohnehin nur 2023 in der ersten Runde gegen Markus Malaszszak verbuchen. Letzterer rangiert aktuell an Position 1007 der Weltrangliste und ließ nur selten aufhorchen. Genau das macht derzeit allerdings Schießl.

In Bukarest rauschte er durch die Qualifikation, fegte die Rumänen Mihnea Georgescu (6:0 und 6:0) sowie Paul Popoaca (6:1 und 6:1) nur so vom Court und sicherte sich durch ein ebenfalls sehr überzeugendes 7:6 und 6:1 gegen den Polen Marcin Andrzejczak einen Platz im Hauptfeld.

Gegner überzeugte gegen Top-100-Spieler

Dort wartete am Mittwoch mit Radu David Turcanu der nächste Lokalmatador, den Schießl erneut dominierte. Waren seine Gegner in der Qualifikation allerdings ebenfalls bislang kaum in Erscheinung getreten, startete Turcanu immerhin als Nummer 655 des ATP-Rankings in die Woche. Beim ATP-Turnier in Bukarest zeigte der Rumäne Ende März sogar eine starke Vorstellung gegen den kasachischen Top-100-Spieler Alexander Shevchenko, dem er 2:6 und 4:6 unterlag.

Gegen Schießl hingegen sah Turcanu kaum Land und ging mit 4:6 und 0:6 baden. Schießl ließ nicht ein Break zu und verbuchte insgesamt 22 Punkte mehr als der Favorit.

Im Achtelfinale wartet nun Ilya Snitari aus Moldau auf Schießl, der seine Serie auf fünf Siege am Stück ausbauen könnte.

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