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Erste Trainingssessions auf legendärem Kurs

Mick Schumacher: "Hoffentlich behalten wir den Überblick"

Bereitet sich akribisch auf sein Indy-500-Debüt vor: Mick Schumacher
Bereitet sich akribisch auf sein Indy-500-Debüt vor: Mick Schumacher
Foto: © IMAGO/Brian Spurlock/Icon Sportswire
14. Mai 2026, 11:03
sport.de
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Mick Schumacher geht erstmals beim legendären Indy 500 an den Start. Nach den ersten Trainingssessions erklärte sich der ehemalige Formel-1-Pilot, worauf es aktuell ankommt.

Die 110. Ausgabe des Indy 500 ist für Mick Schumacher eine Premiere: Der 27-Jährige bereitet sich auf seinen ersten Start beim spektakulären Oval-Rennen am 24. Mai auf dem Indianapolis Motor Speedway vor. Schon jetzt liegen erste Trainingseinheiten hinter dem Deutschen.

Schumacher pilotierte seinen Honda am Dienstag und Mittwoch, erreichte dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 222.256 Meilen pro Stunde, also etwa 357 km/h. Damit belegte er den 23. Platz auf der No-Tow-Chart, die die Höchstgeschwindigkeiten angibt. 

Noch schneller auf dem 2,5-Meilen-Oval waren seine Teamkollegen von Rahal Letterman Lanigan Racing unterwegs: Graham Rahal kam auf 226, Louis Foster auf 224 und Takuma Sato auf 223 Meilen pro Stunde. Rahal, der vor seinem 19. Indy-500-Einsatz steht, setzte am Dienstag die sechsbeste und am Mittwoch die viertbeste Zeit aller Piloten im Feld.

Debütant Mick Schumacher, im Tagesklassement der beiden Trainingssessions auf den Rängen 32 und 31, resümierte: "Wir haben heute weiter gelernt und natürlich viel Rennarbeit geleistet, das war uns wichtig. Hoffentlich können wir morgen noch ein bisschen mehr lernen und dann irgendwann in die Qualifying-Konfiguration wechseln, um uns darauf vorzubereiten, und hoffentlich behalten wir den Überblick. Die Wettervorhersage sieht nicht besonders gut aus, also müssen wir uns beeilen."

Mick Schumacher bereitet sich aufs Qualifying vor

Für den Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher beginnt erst am Wochenende das Qualifying, die ersten vier Startplätze werden dann am Montag ermittelt.

"Heute ging es uns in erster Linie um Race-Runs, um sicherzustellen, dass das Auto im Verkehr gut liegt und wir in der zweiten Woche komfortabel unterwegs sind", sagte er bei "Fox": "Ab morgen wird der Fokus mehr auf dem Thema Qualifying-Runs liegen." Die Linienwahl, das Verhalten des Autos im Verkehr - beim Indy 500 sind das für Neulinge sind schwierige Learnings. Das Vertrauen ins Auto bei dauerhaft extrem hohem Tempo muss sich hart erarbeitet werden.

Bislang hat Mick Schumacher in der IndyCar-Series eher Lehrgeld gezahlt, besser als Platz 17 war er bislang nicht bei seinen sechs Rennen. Am vergangenen Wochenende vergab er die Chance auf Platz elf: Eine Durchfahrtsstrafe nach einer Kollision warf ihn auf Platz 20 zurück.

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