Die Colorado Avalanche und die Minnesota Wild haben sich in Spiel 1 der zweiten Playoff-Runde einen irren Schlagabtausch geliefert. Am Ende setzten sich die Avs mit 9:6 durch.
Es war das erst zehnte Playoff-Spiel der NHL-Historie mit mindestens 15 Treffern. Lediglich vier Partien in der Postseason fielen noch torreicher aus. Auf Platz eins steht eine Partie zwischen den Edmonton Oilers und den Los Angeles Kings aus der Saison 1981/1982. Damals gewannen die Kings in Edmonton mit 10:8.
"Das Spiel war ein einziges Chaos", sagte Minnesotas Trainer John Hynes nach der Partie in der Ball Arena in Denver: "Wir müssen aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen und weitermachen."
Zum Spielverlauf: Colorado führte mit 3:0, lag dann mit 4:5 zurück und stellte im Schlussdrittel auf 7:5. In jedem Drittel bekamen die Fans fünf Treffer zu sehen. Bester Scorer des Spiels war Avs-Verteidiger Devon Toews mit 4 Punkten (1 Tor, 3 Assists). Colorados Cale Makar war der einzige Spieler, der doppelt netzte.
Landeskog: "Nicht unbedingt der Traum eines Trainers"
"Ich habe keine Erklärung für dieses Spiel, es wirkte wie inszeniert", meinte Avalanche-Coach Jared Bednar. Makar sprach von einem "seltsamen Spiel" und ergänzte: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir so etwas noch einmal erleben."
Colorados Kapitän Gabriel Landeskog sagte: "So ein Spiel ist vermutlich nicht unbedingt der Traum eines Trainers. Wir haben gewonnen, aber noch viel zu verbessern."
Spiel 2 findet am Dienstag erneut in Denver statt.
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