Trotz der 2:3-Niederlage im so wichtigen Spiel bei Borussia Dortmund geht Eintracht Frankfurt mit seinem Cheftrainer Albert Riera in den letzten Spieltag der Bundesliga-Saison. Das bestätigte Sportvorstand Markus Krösche am Freitagabend.
Albert Riera bleibt mindestens bis zum Saisonende Trainer von Eintracht Frankfurt. SGE-Sportvorstand Markus Krösche bejahte nach der 2:3 (1:2)-Niederlage am Freitagabend bei Borussia Dortmund eine Frage, ob der in die Kritik geratene Spaner auch im Spiel gegen den VfB Stuttgart am kommenden Samstag auf der Bank sitzt.
Unklar bleibt, ob die Hessen auch darüber hinaus mit Riera weiterarbeiten. "Wir haben heute das Spiel verloren. Es ist natürlich extrem ärgerlich. Jetzt geht es darum, dass wir alle zusammen das Spiel gegen Stuttgart gewinnen", sagte Krösche lediglich: "Und dann setzen wir uns, und das machen wir grundsätzlich immer so, zusammen".
Albert Riera war im Februar auf Dino Toppmöller gefolgt, ein klarer Aufwärtstrend ist seither nicht zu erkennen. Erstmals seit fünf Jahren droht Eintracht Frankfurt das internationale Geschäft zu verpassen. Auch Rieras Auftreten in der Öffentlichkeit sorgte für Kritik, bei einigen Führungsspielern soll er Medienberichten zufolge umstritten sein.

Albert Riera: Brauche mehr Zeit bei Eintracht Frankfurt
Angesprochen auf die öffentliche Wahrnehmung von Riera hatte Krösche vor der Partie bei "Sky" zu Protokoll gegeben: "Albert ist eine starke Persönlichkeit. Er ist überzeugt von seinem Weg, von den Inhalten, die er bei einer Mannschaft haben möchte, von der Art, wie er eine Mannschaft führt. Und er ist letztendlich auch jemand, der seine Meinung äußert. Das ist authentisch. Darum geht es bei Führungskräften."
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Der Spanier selbst hofft, bleiben zu dürfen. "Das ist nicht meine Entscheidung, es ist eine Entscheidung des Klubs", sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: "Ich brauche Zeit und Vertrauen. Aber ich mache mir keine Sorgen. Ich fühle mich stark und glaube daran, dass ich die richtigen Lösungen finden kann, um mehr solcher Leistungen abzurufen." Zeit sei "der Schlüssel für alles im Leben".
Seine Spieler "werden bis zu meinem letzten Tag hier alles geben, mehr als hundert Prozent, das kann ich versprechen", bekräftigte der 44-Jährige derweil am "Sky"-Mikrofon. "Man braucht Zeit, drei Monate sind eigentlich zu wenig. Zeit ist der Schlüssel für alles im Leben. Wenn ich die Zeit habe, werde ich dieses Team weiter verbessern, weil ich weiß, wie ich es mache", betonte Riera.






























