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Nach Trainer-Rauswurf

Skisprungverband mit Coaching-Revolution

Igor Medved wurde vom finnischen Skisprungverband gefeuert
Igor Medved wurde vom finnischen Skisprungverband gefeuert
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun
13. April 2026, 14:39
sport.de
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Der finnische Skisprungverband hat die Weichen auf dem Weg in die Zukunft gestellt und am Montag einen Nachfolger für den entlassenen Igor Medved präsentiert. Zudem gab der Verband offiziell einen Kurswechsel bekannt, den der neue starke Mann an der Schanze leiten soll.

Wenige Wochen nach dem schlagzeilenträchtigen Rauswurf von Igor Medved hat der finnische Skisprungverband einen neuen Cheftrainer gefunden. Wie der Verband am Montag mitteilte, wird der ehemalige Profi-Springer Lauri Hakola (46) den Job übernehmen. 

Das Besondere: Hakola wird künftig nicht nur für die finnische Männer-Mannschaft, sondern auch für das Frauen-Team verantwortlich sein. 

Skisprungverband präsentiert neues Trainingsmodell

"Ich denke, dass wir jetzt eine richtig starke Gruppe von Athleten haben und um sie herum formt sich ein exzellentes Team. Ich glaube, dass die Zusammenarbeit die Stärke dieser Gruppe sein wird. Was unsere Ressourcen angeht, ist die Situation wirklich gut, also gehe ich diese Herausforderung mit guter Laune an", erklärte Hakola im Zuge seiner Vorstellung. 

Neben einem neuen Chefcoach präsentierte der finnische Verband am Montag noch ein ganz neues Trainingsmodell. So sollen die Männer und Frauen ab sofort nur noch gemeinsam trainieren und an der Schanze arbeiten.

Gleichzeitig wurden die Verträge der beiden Trainer Lasse Moilanen und Ossi-Pekka Valta vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Mit Jouni Kaitainan wurde zudem ein neuer Material-Boss eingestellt, der sowohl für das Skisprung-Team als auch die NoKo-Mannschaft verantwortlich ist. 

Die jetzigen Veränderungen angestoßen hatte die Entlassung von Igor Medved, der bei den Olympischen Spielen für einen Eklat sorgte und nach einer Alkohol-Eskapade nach Hause geschickt wurde. Nach der umfassenden Analyse der Vorfälle entschied sich der Verband Anfang März dazu, ihn zu entlassen. 

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