Noch in Madrid war Manuel Neuer nach seiner Glanzleistung der große Held beim FC Bayern. Im Rückspiel war der 40-Jährige am Ende auch deshalb besonders froh über das Weiterkommen, weil er in der Allianz Arena nicht seinen besten Tag erwischte. Doch wie geht es mit dem 40-Jährigen überhaupt weiter?
Bleibt er? Hört er auf? Die Zukunft von Manuel Neuer bei Bayern München beschäftigt Fußball-Deutschland. Noch hat der mittlerweile 40-Jährige "kein Angebot vorliegen", wie Sportvorstand Max Eberl nach dem Einzug ins Halbfinale der Champions League bei DAZN verriet.
Das allerdings heißt erst einmal nichts und schon gar nicht, dass der FC Bayern Neuer nicht will. Eberl ließ durchblicken, dass dies nicht der Fall ist.
"Die Fitness, geistige Frische, die Lust auf ein weiteres Jahr - das muss er ein Stück weit symbolisieren und dann werden wir die Dinge übereinanderlegen und dann würde es auch wahrscheinlich eine Lösung geben", sagte Eberl nach dem 4:3 (2:3) im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid: "Es sei denn, die Forderungen sind utopischer Art und Weise. Aber das kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen" so der Sportvorstand des FC Bayern.
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FC Bayern: Neuer-Patzer nach Gala im Hinspiel
Neuer hatte in der Vorwoche beim Hinspiel in Madrid gezeigt, dass er noch immer zur Weltspitze gehört. Mit etlichen Paraden brachte er Real im Bernabéu zur Verzweiflung.
Beim Rückspiel allerdings erwischte Neuer keinen guten Tag. Schon nach weniger als einer Minute spielte er Arda Güler den Ball in den Fuß, der Türke verwandelte den Fehlpass zum 1:0. "Das war ein Schweineball von mir", sagte Neuer über seinen Fehlpass. "Er nimmt ihn halt direkt mit seinem starken linken Fuß."
Auch beim 2:1 - wieder durch Güler - sah Neuer nicht glücklich aus. Am stark geschossenen Freistoß des Türken war der Schlussmann eigentlich sehr klar dran, schaffte es aber nicht, den Ball zu klären.
Neuer hatte vor der Partie angekündigt, die Frage nach seiner Zukunft als Fußballer so schnell wie möglich geklärt haben zu wollen. "Je eher, desto besser, ganz ehrlich - auch für mich persönlich", sagte der Torhüter, der seit 2011 für Bayern spielt.































