Gladbach-Star Haris Tabakovic und die bosnische Nationalmannschaft versetzten mit der gelungenen WM-Qualifikation eine ganze Nation in den Ausnahmezustand. Nun enthüllte der Angreifer, dass Schalke-Stürmer Edin Dzeko sich als Feierbiest hervortat.
Im Gespräch mit der "Sport Bild" verriet Tabakovic, dass Dzeko bis um 9 Uhr am nächsten Morgen durchfeierte. "Edin hat ja noch gegen 7 Uhr ein Live-Video geteilt", erklärte der Gladbacher.
Die beiden Deutschland-Legionäre hatten einen großen Anteil an den erfolgreichen Playoffs. Beim Spiel gegen Wales (5:3 n. E.) traf Dzeko zum zwischenzeitlichen 1:1, beim Sieg gegen Italien gelang Tabakovic dasselbe. Der 31-Jährige traf zudem in beiden Elfmeterschießen.
Für den Gladbacher ist es trotzdem Edin Dzeko, der im Mittelpunkt stehen soll. "Edin sollte man in Bosnien eine Statue bauen! Er ist unser Kapitän, unser Anführer - und das in allen Belangen", schwärmte Tabakovic von seinem Kumpel.
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Die Freundschaft der beiden wurde durch Dzekos Wechsel zum FC Schalke natürlich gestärkt. Die beiden Wohnorte der Angreifer trennen nur knapp 50 km. "Zuletzt war ich mit Edin und Nikola Katic essen, bei ihrem 2:2 gegen Hannover war ich sogar im Stadion", verrät Tabakovic.
Tabakovic sprach mit Arsene Wenger
Und wenn Tabakovic mal gerade nicht für Gladbach auf dem Rasen steht oder mit Edin Dzeko essen geht, dann kümmert er sich um seine Zukunft. Aktuell absolviert er bei der Fifa einen Management-Lehrgang, der ihn auf eine Führungsrolle im Fußball vorbereitet.
"Vor allem das Netzwerk, das ich hier aufbauen kann, ist Wahnsinn. Mein Bewerbungsgespräch war zum Beispiel ein Video-Call mit Arsene Wenger. Das war krass, da habe ich mir wirklich jedes Wort gut überlegt", erinnert sich der Stürmer.
Wie es für ihn nach der WM sportlich weitergeht, ist allerdings unklar. Tabakovic ist lediglich von der TSG Hoffenheim an den Niederrhein ausgeliehen und eine feste Verpflichtung für fünf Millionen Euro scheint für die Gladbacher aktuell kein Thema zu sein.































