In den letzten Tagen mehrten sich die Hinweise dafür, dass der FC Bayern ernsthaftes Interesse an Anthony Gordon von Newcastle United zeigt. "Sky" vermeldete am Montag sogar, der 25-Jährige sei "aktuell der absolute Wunschkandidat der Bayern". Nun gießt ein Transfer-Insider erneut reichlich Öl in die ohnehin lodernden Feuer der Gerüchteküche.
Transfer-Journalist Gianluca Di Marzio hat den Spekulationen, der FC Bayern habe es auf Anthony Gordon von Newcastle United abgesehen, erneut Nahrung gegeben.
"Der FC Bayern München ist sehr an Anthony Gordon interessiert. Ja, das ist bestätigt", führt Di Marzi im Gespräch mit "wettfreunde.net" aus und erläutert zugleich, warum man den Offensivspieler in München so sehr schätzen soll: "Sie glauben, dass er der richtige Spieler für die Außenposition von Luis Díaz sein könnte. Sie möchten Díaz und Gordon als alternative Optionen haben."
Dem Transfer-Experten zufolge soll man an der Säbener Straße sogar bereit sein, eine Offerte "in Höhe von 60 Millionen Euro vorzulegen". Der Erfolg einer solchen sei allerdings keinesfalls garantiert, da Newcastle seinen Stammspieler schlicht nicht auf den Markt stellen wolle.
Interesse des FC Bayern an Gordon "steht fest"
"Es entspricht nicht Newcastles Tradition, Spieler wie Sandro Tonali, Gordon oder Nick Woltemade zu verkaufen", ordnet Di Marzio die Lage der Dinge ein.
Außerdem habe es noch keinen Kontakt zwischen den Klubs gegeben. "Aber es steht fest", führt Di Marzio weiter aus, "dass Bayern München den englischen Nationalspieler haben will. Es kommt auf das Angebot an, das von Bayern kommt, denn wenn sie einen Spieler wollen, können sie ein Angebot machen. Es kommt darauf an, wie viel Geld auf den Tisch gelegt wird."
Ausschlaggebend dafür, ob es überhaupt zu einem Poker kommt, könnte demnach auch die Zukunft von Sandro Tonali sein. Der Italiener gilt ebenfalls als einer der Stars, die Newcastle womöglich verlassen könnten. Laut Di Marzio ist es unwahrscheinlich, dass der NUFC Tonali und Gordon ziehen lassen würde.
Finanziell besteht an der Tyne ohnehin kein großer Druck. Newcastle befindet sich in Händen des saudischen Staatsfonds PIF und verfügt über enorme Geldmittel.































