Insgesamt 168 Spieler verpassten den mit 15 Spielen geladenen vorletzten Spieltag der Regular Season am Freitag. Victor Wembanyama verabschiedete sich mit einer Gala in die Playoffs, für die ein weiterer Teilnehmer in der Eastern Conference feststeht.
| Heim | Auswärts | Ergebnis |
| Charlotte Hornets | Detroit Pistons | 100:118 |
| Washington Wizards | Miami Heat | 117:140 |
| Atlanta Hawks | Cleveland Cavaliers | 102:124 |
| Boston Celtics | New Orleans Pelicans | 144:118 |
| Indiana Pacers | Philadelphia 76ers | 94:105 |
| New York Knicks | Toronto Raptors | 112:95 |
| Chicago Bulls | Orlando Magic | 103:127 |
| Milwaukee Bucks | Brooklyn Nets | 125:108 |
| San Antonio Spurs | Dallas Mavericks | 139:120 |
| Denver Nuggets | Oklahoma City Thunder | 127:107 |
| Utah Jazz | Memphis Grizzlies | 147:101 |
| Houston Rockets | Minnesota Timberwolves | 132:136 |
| Portland Trail Blazers | LA Clippers | 116:97 |
| Sacramento Kings | Golden State Warriors | 124:118 |
| Los Angeles Lakers | Phoenix Suns | 101:73 |
MVP der Nacht: Wembanyama schließt den Kreis
Erinnert Ihr euch noch, als wir zum Auftakt in diese Saison ein unglaubliches 40-Piece von Victor Wembanyama gesehen haben? Damals führte er die Dallas Mavericks im Alleingang vor und gab damit einen Warnschuss ab, was die Liga in dieser Saison erwarten konnte.
Am Freitag schloss sich in dieser Hinsicht ein Kreis dieser Saison, schenkte der Franzose den Mavs beim 139:120-Sieg im Texas-Duell erneut ein 40-Piece ein. 14/23 Field Goals saßen, während Wemby auch an der Freiwurflinie (10/11) eine gute Figur machte. In lediglich 26 Minuten sammelte er obendrein 13 Rebounds, 5 Assists (2 Turnover) sowie 2 Blocks und 1 Steal.
Für die Nummer 1 San Antonios dürfte es ein gebührender Abschluss einer überragenden Regular Season gewesen sein. Es war sein 65. Einsatz in dieser Saison, womit er nun den Grundstein für seine erste Auszeichnung zum Defensive Player of the Year gelegt hat. Die schon als Zweiter feststehenden Spurs treffen am Sonntag in ihrem letzten Regular-Season-Spiel auf die Denver Nuggets.
Rekord der Nacht: "One more Three"
Ihre Hausaufgaben machen mussten dagegen die Boston Celtics, die mit ihrem 144:118-Heimsieg über die New Orleans Pelicans den zweiten Platz der Eastern Conference perfekt machten. Einen Tag nach der knappen Niederlage gegen die New York Knicks sind die Celtics nicht mehr von ihrem ewigen Rivalen aus Manhattan einzuholen.
Ohne Jayson Tatum, aber dafür mit dem Rest der Überraschungstruppe, zauberte der Meister von 2024 noch einmal ein Feuerwerk auf das Parkett des TD Gardens. Denn mit 29 getroffenen Dreiern stellten die Celtics einen Rekord ein, in den sich gerade erst die Memphis Grizzlies vor wenigen Tagen eingereiht hatten. Denn wie Memphis traf Boston 29 Dreier.
Bereits zum zweiten Mal gleichen die Celtics diesen NBA-Rekord aus, kam die Mannschaft von Head Coach Joe Mazzulla schon 2024 mit dieser Marke auf einen Franchise- und NBA-Rekord. Neben Memphis teilen sich die Celtics den Rekord auch mit den Milwaukee Bucks.
Das Publikum in der ikonischen Spielstätte in Boston gab sich mit dem erneut eingestellten Rekord nicht zufrieden. "One more Three", hallte es durch die Arena, nachdem Hugo Gonzalez bei noch 1:20 Minuten Restspielzeit auf 29 Threes über den Abend stellte.
Playoff-Entscheidungen der Nacht: Hawks sind dabei!
Gemessen am Saisonstart sowie den Turbulenzen rund um den Abgang von Trae Young in Richtung der Washington Wizards, ist die direkte Playoff-Teilnahme der Atlanta Hawks wahrlich eine Überraschung. Den letzten Schritt über die Ziellinie machte Atlanta mit einem 124:102-Heimsieg in einer potenziellen Vorschau auf die erste Runde gegen die Cleveland Cavaliers.
Und der Wegbereiter dabei? C.J. McCollum! Der Veteran, der im Gegenzug für Young nach Georgia kam, glänzte mit 29 Punkten und sorgte so dafür, dass die Hawks die Regular Season entweder auf Platz fünf oder sechs abschließen werden. Von wegen Play-In-Tournament!
Nach vier Teilnahmen in Folge muss das Mini-Turnier um die Plätze sieben und acht in beiden Conferences also wieder ohne eine Attraktion der vergangenen Jahre auskommen.
Gleichzeitig bedeutet das, dass am Sonntag in den Toronto Raptors, den Orlando Magic und den Philadelphia 76ers gleich drei Teams um das letzte verbleibende Playoff-Ticket spielen werden. Die Raptors kassierten nämlich bei der 95:112-Pleite bei den Knicks ihre 15. Niederlage in Folge gegen New York und verpasste so die vorzeitige Playoff-Quali.
Im Parallelspiel hielten sich die Magic dank 25 Punkten von Franz Wagner und einem 127:103-Pflichtsieg, dem fünften Erfolg in Folge, bei den Chicago Bulls im Rennen. Somit kann man in Florida die Regular Season nicht mehr schlechter als auf Platz acht beenden. Philadelphia zog mit einem 105:94-Auswärtssieg bei den Indiana Pacers mit.
Sicher im Play-In vertreten sind damit die Charlotte Hornets, die sich mit 100:118 den Detroit Pistons geschlagen geben mussten.
Und in der Western Conference? Da sorgten unter anderem die Nuggets für ein Augenreiben. Denn in der Mile High City entschloss man sich gegen die Oklahoma City Thunder gegen einen Einsatz der eigenen Starter - und holte trotzdem einen 127:107-Heimsieg. Auch der Titelverteidiger verzichtete gänzlich auf seine Stars.
In Denver, wo mit dem Heimsieg im Prestigeduell der dritte Platz dingfest gemacht wurde, muss nun die Situation von Nikola Jokic beobachtet werden. Um auf 65 Einsätze zu kommen - und so für MVP-Award und All-NBA Teams infrage zu kommen - muss der Joker beim letzten Spiel am Sonntag in San Antonio auflaufen.
Weiter südlich in der Tabelle landeten die Portland Trail Blazers einen Big Point im Play-In-Geschehen des Westens. Dank 35 Zählern von Deni Avdija und einem 116:97-Heimsieg über den Tabellennachbarn in Gestalt der LA Clippers, schoben sich die Blazers an L.A. vorbei auf den achten Rang der Western Conference.
Damit wäre nur noch ein Sieg - statt wie auf Platz neun zwei Siege - im Spiel gegen die auf Platz sieben gesetzten Phoenix Suns nötig. Darüber hinaus bedeutet der achte Platz eine zweite Chance durch das Spiel gegen den Gewinner des Spiels zwischen dem Neunten und dem Zehnten.
Meilenstein der Nacht: James einer von vier
LeBron James kann es einfach nicht lassen. Beim 101:73-Heimsieg der Los Angeles Lakers über die Phoenix Suns durchbrach der 41-Jährige einmal mehr eine irre Schallmauer. Dank 12 Assists (bei 2 Turnovern) steht er nun als einer von vier Spielern bei einer Ausbeute von mindestens 12.000 Assists. Genauer gesagt steht der selbst ernannte König damit bei 12.010 Dimes.
NBA: Die Top-5 in Assists
| Spieler | Assists |
| 1. John Stockton | 15.806 |
| 2. Chris Paul | 12.552 |
| 3. Jason Kidd | 12.091 |
| 4. LeBron James | 12.010 |
| 5. Russell Westbrook | 10.351 |
Auf der ewigen Bestenliste rangiert er damit weiter auf Platz vier. In der Tabelle wiederum stehen die Lakers im Hier und Jetzt auf Platz vier. Dank des Sieges und der vorangegangenen Niederlage der Houston Rockets gegen die Minnesota Timberwolves, ist Purple and Gold zum zweiten Jahr in Folge das Heimrecht in der ersten Runde sicher.
Mit Schützenhilfe der Spurs am letzten Spieltag und einer Niederlage der Nuggets könnten die Lakers mit einem Sieg gegen die Utah Jazz am Sonntag sogar noch auf Platz drei vorrücken.
Statlines der Nacht: Jazz schreiben Geschichte
Abseits der Playoff-Ränge flog der Wilson natürlich auch durch die Luft. Bei einem dominanten 147:101-Heimsieg der Utah Jazz gegen die Memphis Grizzlies sogar auf historische Weise. Denn während die Gäste satte 14 Ausfälle zu verkraften und damit nur sechs einsatzfähige Spieler zur Verfügung hatten, war auch der Kader der Jazz herzlich ausgedünnt.
John Konchar und Bez Mbeng waren die einzigen beiden Reservisten Utahs, die in diesen Rollen NBA-Geschichte schrieben. Denn die beiden legten jeweils ein Triple-Double auf und wurden damit zu den ersten Teamkollegen in der Historie der Association, die im selben Spiel jeweils von der Bank kommend ein Triple-Double auflegten. Wahnsinn, was im Rennen um die Lottery-Odds so alles möglich ist!
Mbeng, der seinen 13. NBA-Einsatz verzeichnete, war mit 27 Punkten zweitbester Jazz-Scorer hinter Blake Hinson (30). Zusätzlich kam er auf je 11 Rebounds und Assists und leistete sich nur 1 Turnover.
Bei Routinier Konchar standen letztlich 11 Zähler, 11 Boards und 10 Assists (3 Turnover) auf dem Statistikbogen. Konchars 35 Minuten gewannen die Jazz mit +41. Im Falle von Mbeng, der 38 Minuten auf dem Parkett stand, schoss der Wert gar auf +41.
Da auch Jahmai Mashack von den Grizzlies sich an den Triple-Double-Festspielen beteiligte (13 Punkte, 15 Rebounds, 14 Assists, 10 Turnover), wurde das Kellerduell auch zum ersten Spiel mit drei solcher statistischen Kunststücke.
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