Der ehemalige Bundestrainer Joachim Löw hat Gerüchte kommentiert, nach denen er kurzfristig einen Job als Nationalcoach übernehmen könnte, um bei der kommenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada dabei zu sein.
Joachim Löw hat den Spekulationen über ein Comeback an der Seitenlinie und ein Engagement beim ghanaischen Fußballverband den Wind aus den Segeln genommen. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte der 66-Jährige bei "Sky Sport".
Wenige Tage nach dem Aus des ehemaligen Bundesliga-Profis Otto Addo als Trainer der ghanaischen Nationalmannschaft hatten Gerüchte über ein mögliches WM-Comeback von Löw schnell die Runde gemacht. Damit nicht genug: Wie das Portal "ghanasoccernet" vermeldete, sollen der Weltmeister-Coach von 2014 und die Verantwortlichen der Black Stars sogar schon ziemlich weit in den Gesprächen sein. Löw habe "echtes Interesse" an der Position gezeigt.
Löw soll bereit sein, einen kurzfristigen Vertrag zu unterschreiben, um die ghanaische Auswahl im Sommer bei der WM zu betreuen, hieß es außerdem. Auch konkrete Gehaltszahlen standen schon im Raum.

Löw wäre bereit für Comeback als Nationaltrainer
Ghanas Verband hatte sich nach der Niederlage gegen Deutschland (1:2) von Trainer Addo getrennt. Löw hingegen hat seit seinem Abschied als DFB-Coach vor rund fünf Jahren nicht mehr als Trainer gearbeitet. Ausschließen wollte er ein Comeback an der Seitenlinie aber nie.
"Grundsätzlich habe ich gesagt, dass ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden möchte. Gerade wenn es noch einmal ein interessantes Angebot und eine gute Perspektive gibt", hatte Löw kürzlich bei "Sky Sport" betont. Und: Sollte er eine Rückkehr anpeilen, dann würde er wohl eine Nationalmannschaft übernehmen und keine Vereinsmannschaft: "Was meine Erfahrung betrifft, wäre das auch das Beste für mich."
Ghana spielt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in einer Gruppe mit England, Kroatien und Panama.









