Kehrt der langjährige Bundestrainer Joachim Löw nach über vier Jahren Pause tatsächlich auf die große Fußballbühne zurück? Ein spektakuläres Gerücht sorgt aktuell für Aufsehen: Der frühere Weltmeister-Coach könnte bald bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wieder an der Seitenlinie stehen, sollte sich der jüngste Medienbericht über den 66-Jährigen als zutreffend erweisen.
Nach der Trennung von Trainer Otto Addo ist der ghanaische Fußballverband offensichtlich auf der Suche nach einer ganz großen Lösung und soll dabei ausgerechnet auf Löw setzen. Wie das Portal "ghanasoccernet" vermeldete, sollen der 66-Jährige und die Verantwortlichen der Black Stars sogar schon ziemlich weit in den Gesprächen sein.
Löw soll laut der Quelle aus Ghana bereit sein, einen kurzfristigen Vertrag zu unterschreiben, um die ghanaische Auswahl im Sommer bei der WM zu betreuen.
Laut dem Medienbericht geht es derzeit noch um die finalen Vertragsdetails. Ein monatliches Gehalt von rund 150.000 Euro steht im Raum. Damit würde Löw nach mehreren Jahren Pause überraschend ins Trainergeschäft zurückkehren.
Der große Haken an der Sache: Wie die "Bild" am Freitagmittag vermeldete, soll es zwischen Ghana und Löw noch überhaupt keinen direkten Kontakt gegeben haben. Dass der Weltmeister-Coach von 2014 eine mögliche Offerte der Westafrikaner überhaupt annehmen würde, wurde zudem als "unwahrscheinlich" bezeichnet.
Seit seinem Abschied von der deutschen Nationalmannschaft nach der EM 2021 war es ruhig geworden um den langjährigen Bundestrainer Joachim Löw. Gerüchte über mögliche Engagements bei anderen Fußballnationen hatte es aber immer wieder mal gegeben - nun also auch mit Ghana.
Ghana trifft bei der WM auf England und Kroatien
Ghana steckt sportlich in einer schwierigen Phase: Nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen gegen Österreich (1:5) und Deutschland (1:2) zog der Verband die Reißleine und beendete die Zusammenarbeit mit Otto Addo.
Die ghanische Gruppe bei der WM gilt als eine der stärksten überhaupt im Turnier. Es warten mit England und Kroatien zwei absolute Top-Gegner, dazu kommt mit Panama eine weitere aufstrebende Fußballnation. Eine Mammutaufgabe für Ghana, selbst für einen erfahrenen Trainer wie Löw.
Unterstützt wird die Trainersuche übrigens von Winfried Schäfer, der als Technischer Direktor des Verbandes fungiert.









