Die vermeintlichen Topspiele am Dienstag wurden beide deutlich und hinterlassen Fragezeichen bei den New York Knicks, während Luka Doncic gegen die Cleveland Cavaliers dominierte und damit zu einem weiteren bedeutenden Rekord für LeBron James beitrug. Zwischen den Orlando Magic und Phoenix Suns wurde es hässlich.
Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.
| Heim | Auswärts | |
|---|---|---|
| Orlando Magic | Phoenix Suns | 115:111 |
| Brooklyn Nets | Charlotte Hornets | 86:117 |
| Detroit Pistons | Toronto Raptors | 127:116 |
| Houston Rockets | New York Knicks | 111:94 |
| Milwaukee Bucks | Dallas Mavericks | 123:99 |
| Los Angeles Lakers | Cleveland Cavaliers | 127:113 |
| LA Clippers | Portland Trail Blazers | 104:114 |
Mini-Krise der Woche: New York Knicks
Die Magic zeigten in der vorherigen Woche, wie man eine Menge Spiele nach einer Siegesserie verliert. Bei den Knicks sind es nach dem 94:111 gegen die Houston Rockets "nur" drei Pleiten in Folge nach sieben Siegen, die Art und Weise hinterlässt knapp zwei Wochen vor Playoff-Start jedoch Fragezeichen.
Die Rockets gewannen das erste Viertel mit 37:21, ein ernstzunehmender Comeback-Versuch der Knicks war anschließend kaum zu sehen. Houston verteidigte Karl-Anthony Towns in den meisten Situationen mit einem Flügelspieler, was der Offense der Knicks große Probleme bereitete, auch wenn Towns ein solides Spiel machte mit 22 Punkten (7/17 FG) und 8 Rebounds.
Alperen Sengun konnte indes auf Gegenspieler wie OG Anunoby (8, 2/8 3P) oder Mikal Bridges (7, 3/4 FG, 4 Assists) abgestellt werden, die ihre vermeintlichen Vorteile in der Geschwindigkeit und Wendigkeit gegen den Big Man kaum ausspielen konnten. So wirkte die Offense der Knicks sehr aufgeschmissen an einem Tag, an dem Jalen Brunson (12, 1/5 3P, 8 Assists) sie nicht retten konnte. Das Spacing und Tempo bei New York wirkte sehr mühsam.
Auf der Gegenseite war ein ganz anderes Bild zu sehen, gerade unter den Startern der Rockets wirkte jeder Spieler wie eine Gefahr, unter den Reservisten sorgte Reed Sheppard im Alleingang für Unterstützung mit 20 Punkten (8/12 FG). Kevin Durant war Topscorer mit 27 Zählern (4/7 3P) und 8 Assists, alle Starter erzielten mindestens 13 Punkte (Sengun, 4/5 FG, 10 Assists).
Die Knicks (48-28) haben dank der Niederlage der Cavs weiter ein Spiel Abstand auf den vierten Platz, dazu 2,5 Spiele Rückstand auf die Boston Celtics über ihnen. Die Rockets (46-29) bleiben durch ihren dritten Sieg in Folge gleichauf mit den Minnesota Timberwolves, durch den Tiebreaker stehen die Wolves auf dem fünften Platz vor Houston.
MVP der Nacht: Luka Doncic
Die Los Angeles Lakers (50-12) haben 13 ihrer vergangenen 14 Spiele gewonnen und waren gegen Cleveland (47-28) die deutlich bessere Mannschaft, damit stellt Purple and Gold seine Stellung auf dem dritten Platz im Westen mit zwei Siegen Vorsprung auf die anstürmenden Denver Nuggets (6 Siege in Folge). Das stellte Doncic sicher.
Der Slowene markierte 42 Punkte bei 13/26 aus dem Feld und 6/13 Triples, in knapp 34 Minuten als Starter spielte er zudem 12 Assists ohne einen einzigen Turnover. Alle Starter der Lakers sowie Rui Hachimura als Reservist erzielten mindestens 14 Zähler, Jake LaRavia traf jeden seiner 5 Feldwürfe.
Bei den Cavs blieben vor allen Donovan Mitchell (10, 4/10 FG, 6 Assists) und Evan Mobley (6, 2/4 FG) unter ihren Leistungsstandards, am zweiten Abend eines Back-to-Backs wurden die Starter der Cavs schnell in den Ruhemodus gesetzt und kamen alle nicht auf viele Minuten. Jarrett Allen reichten 18 Minuten für 18 Punkte (9/11 FG).
Doncic wurde zum drittjüngsten Spieler in der Geschichte der NBA mit 15.000 Punkten in seiner Karriere, nur Kevin Durant und LeBron James schafften das jünger als der große Guard (27 Jahre, 32 Tage).
Meilenstein und Highlight-Tape der Nacht: James begeistert und bricht Rekord
Apropos James ... Wow! James hat durch den Sieg einen weiteren langstehenden Rekord von Kareem Abdul-Jabbar gebrochen, der King sitzt nun auch auf dem Thron der Sieger mit 1,229 gewonnen Spielen in seiner Karriere. LeBron stellte gegen die Cavs sicher, dass er nicht nur Trittbrettfahrer auf dem Weg zu diesem Erfolg ist. Und wie!
James erinnerte die Fans in den Sozialen Medien schon nach fünf gespielten Sekunden an einen seiner legendärsten Momente, seinen Chasedown-Block gegen Andre Iguodala in den NBA Finals. Beim 0:0 war die Situation natürlich eine andere, die Athletik für einen 41-Jährigen jedoch nicht weniger beeindruckend. "Nicht so einfach, Donny", dachte James sich wohl beim Block gegen Mitchell, vermutlich mit mehr Schimpfwörtern.
James legte 14 Punkte (4/8 FG), 5 Rebounds und 6 Assists auf. Früh im dritten Viertel führten die Lakers schon mit 78:63, die Cavs machten schon nicht mehr den Anschein größten Widerstands. LeBron wollte sich jedoch nicht schonen, stattdessen rannte er den Fastbreak entschlossen mit und roch seine Chance auf das nächste Highlight. Austin Reaves hatte die gleiche Idee und warf den Ball hoch in Richtung James, der krachend aus der Luft verwertete und für ausgelassene Stimmung in der heimischen Arena sorgte.
Matschschlacht der Nacht: Magic ringen Suns nieder
Ihre Fans im Kia Center und die Magic selbst werden sich dieser Tage kaum über einen Sieg beschweren, egal in welcher Form. Schon gar nicht gegen einen gefährlichen Gegner in den Phoenix Suns (42-34), für Spannung war im 115:111 auch gesorgt.
Dennoch kam das Duell phasenweise sehr durchwachsen daher, zur Pause war die Partie bereits durch 26 Turnover, 47 Freiwürfe und 41 Fouls geprägt, darunter Technische Fouls für Dillon Brooks, Devin Booker, Desmond Bane, Paolo Banchero sowie Franz Wagner, der in Straßenklamotten am Seitenrand verbal mitmischte.
Booker sorgte mit 14 seiner 34 Punkten (8/16 FG) für ansehnlichen Offensivbasketball im dritten Viertel (38:24 für Suns), bevor es im Schlussabschnitt sehr defensiv geprägt würde (21:17 für Orlando). Nach langer Führung über die ersten 36 Minuten wechselten dann hauchdünne Führungen, eine dieser knappen Führungen hielt Orlando für die Schlussminuten. Booker verkürzte 3,1 Sekunden vor Schluss auf -2, Tristan da Silva (9, 3/11 FG) scherte den Sieg mit zwei Freiwürfen.
Die Magic gewannen trotz 25 Turnovern nach ihrer historischen Blamage mit 28 Turnover gegen die Toronto Raptors am Sonntag (87:139), weil sie die Suns bei 40 Prozent Treffern und eigenen 20 Ballverlusten hielten. Desmond Bane (21, 6/16 FG) war Topscorer der Magic, Jamal Cain zeigte sich deutlich verbessert mit 12 Punkten (4/5 FG) und 3 Steals ohne Turnover in 20 Minuten. Gegen die Raptors leistete er sich 6 Turnover in 8 punktlosen Minuten.
Bei Phoenix gab Brooks seine Rückkehr nach knapp fünf verpassten Wochen aufgrund seiner gebrochenen linken Hand, schon nach 89 Sekunden bekam er das erste Technische Foul des Spiels. Es kamen fünf reguläre Fouls in 22 Minuten auf dem Parkett dazu, mit Punkten (9, 4/13 FG) konnte er dagegen wenig glänzen.
Unaufhaltsame Dampfwalze der Nacht: Jalen Duren
Falls Jalen Duren so weitermacht, braucht er diese Kategorie nächstes Jahr ganz für sich allein. Noch keine ganze Woche ist es her, das er 10/12 FG für 30 Punkte gegen die New Orleans Pelicans traf, nur einige Spiele davor 13/17 FG für 36, davor 12/15 FG für 30, und so weiter. Schon vor dem Spiel am Dienstag stand Duren bei 21,7 Punkten bei 66,7 Prozent aus dem Feld im März.
Er schloss seinen Monat sehr erfolgreich mit 31 Punkten bei 12/13 aus dem Feld ab und führte die Pistons zum 127:116 gegen die Toronto Raptors, weder Scottie Barnes (5, 12 Assists) noch Jakob Pöltl hatten dem Kraftpaket etwas entgegenzusetzen. Detroit (55-21) feierte seinen ersten Divisionstitel seit 18 Jahren und hat 4,5 Spiele Vorsprung auf den ersten Verfolger im Osten, die Boston Celtics.
Artikel zur Verfügung gestellt von undrafted - new digital home of US sports, die neue Informationsplattform für alle Fans der NFL, NBA, NHL und MLB. undrafted ist als App verfügbar für iOS und Android. Weitere Informationen unter www.undrafted.ai.









