Der THW Kiel hat sich ab der Saison 2027/2028 die Dienste von Handball-Nationalspieler Justus Fischer von der TSV Hannover-Burgdorf gesichert. Zieht es den Kreisläufer womöglich schon zur kommenden Saison zu den Zebras?
Entsprechende Spekulationen verwies Sven-Sören Christophersen, Sportdirektor der TSV Hannover-Burgdorf, ins Reich der Fabeln.
"Wir gehen fest davon aus, dass Justus auch nächste Saison bei uns ist. Es gibt keine Andeutung, weder von Spielerseite noch von Vereinsseite, dass da jetzt was dran gedeichselt wird", stellte der ehemalige DHB-Star gegenüber der "Bild" klar.
Beim Handball ist es nicht ungewöhnlich, dass Transfers bereits über ein Jahr im Voraus verkündet werden.
Der SG Flensburg-Handewitt ist es im vergangenen Sommer zum Beispiel gelungen, Fischers Nationalmannschaftskollegen Marko Grgic ein Jahr früher als eigentlich geplant von der ThSV Eisenach loszueisen. Bei Fischer soll dieses Szenario aber nicht eintreten.
Fischer will Komfortzone verlassen
"Ich will meine Komfortzone verlassen, um persönlich einen Schritt nach vorn zu machen. Das Kieler Konzept ist stark, und sich sehe direkt meinen Platz darin", erklärte der Kreisläufer in einer Pressemitteilung.
Der Kieler Geschäftsführer Viktor Szilagyi sieht im Nationalspieler eine wichtige Verstärkung für die Zukunft: "Bei ihm stimmt das Gesamtpaket, er ist defensiv wie offensiv ein Spieler für die Zukunft, der seine Klasse aber schon unter großem Druck unter Beweis gestellt hat. Er ist deshalb auch zu Recht einer der begehrtesten deutschen Nationalspieler."


























