Bevor Brian Daboll als neuer Offensive Coordinator der Tennessee Titans anheuerte, war er bekanntermaßen jahrelang der Head Coach der New York Giants. In dieser Funktion versuchte er sein heutiges Team beim letzten NFL Draft zu einem ungewöhnlichen Move zu überreden.
Damals hatte Daboll mit seinen Giants den dritten Pick im Draft, während die Tennessee Titans nach einer Katastrophen-Saison als erstes picken durften. Allen war klar, dass es auf einen Pick von Quarterback Cam Ward hinauslaufen sollte.
"Brian Daboll hat letztes Jahr tatsächlich versucht, mich davon zu überzeugen, ihn nicht zu nehmen, und ich ziehe ihn heute noch damit auf", erklärte Titans-GM Mike Borgonzi. "Ich kam gerade vom Kaffeetrinken zurück und er belagerte mich und versuchte mir zu sagen, ich solle jemand anderen nehmen. Er schwärmte von diesem einen Spieler", erinnert sich Borgonzi weiter.
Daraus wurde natürlich nichts. Die Titans nahmen Cam Ward, die New York Giants nutzten den dritten Pick im Draft, um Abdul Carter in den Big Apple zu holen. Später in Runde eins holten die G-Men zusätzlich noch Jaxson Dart.
NFL: Daboll-Vergangenheit macht Mut
Der Umstand, dass sich Daboll als Giants-Coach bereits intensiv mit Cam Ward beschäftigt hat, könnte den Titans nun natürlich helfen. Schließlich ist es besonders wichtig, dass der Offensive Coordinator schnell eine Verbindung mit dem Quarterback aufbaut.
Dass Daboll das kann, hat er bereits bewiesen. Unter anderem machte er in dieser Rolle bei den Buffalo Bills wichtige Schritte mit Josh Allen, der vor dem Draft 2018 durchaus kritisch gesehen wurde, mittlerweile aber natürlich zur absoluten NFL-Elite gehört.
Nun soll er auch Cam Ward besser machen, der dafür allerdings erst einmal wieder fit werden muss. Aktuell laboriert Ward noch an einer Schulterverletzung. Laut Borgonzi ist er allerdings "auf einem guten Weg" zurück zu alter Fitness.






