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Samuele Inacio sorgt weiter für Ärger

BVB-Zoff mit Bergamo geht in die nächste Runde

Lars Ricken muss beim BVB den Zoff mit Atalanta moderieren
Lars Ricken muss beim BVB den Zoff mit Atalanta moderieren
Foto: © IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto
25. Februar 2026, 07:38
sport.de
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Rund um das Playoff-Hinspiel in der Champions League war vergangene Woche ein alter Streit zwischen Borussia Dortmund und Atalanta Bergamo neu entflammt. BVB-Boss Lars Ricken sieht die Schwarzgelben weiterhin im Recht, am Mittwoch könnte es nun zu einer Fortsetzung des Zoffs kommen.

Wie der Geschäftsführer von Borussia Dortmund am Dienstag vor dem Abflug nach nach Italien bestätigte, hatte die Führungsetage von Atalanta letzte Woche das gemeinsame Mittagessen mit ihren BVB-Kollegen ausfallen lassen. An Champions-League-Spieltagen gehört das sonst zum Protokoll.

"Das Essen hat nicht stattgefunden vorige Woche, am Mittwoch wird es wahrscheinlich auch nicht stattfinden. Wegen Samuele Inacio, der seit eineinhalb Jahren bei uns spielt. Jetzt wird das Thema aufgemacht", sagte Ricken gegenüber den "Ruhr Nachrichten".

Der hochtalentierte Angreifer war im Sommer 2024 von seinem italienischen Ausbildungsverein zum BVB gewechselt. Atalanta erhob zuletzt den Vorwurf, Dortmund habe beim Abwerbeversuch geltende Regeln gebrochen.

"Es hat an Respekt gemangelt. Es ist bedauerlich, dass ein Verein dieser Größenordnung die Angelegenheit nicht klären will. Es gibt eine Frist, innerhalb derer man handeln kann, und diese wurde deutlich überschritten", polterte Bergamo-Präsident Antonio Percassi jüngst bei "Sky Italia".

BVB hat das Achtelfinale vor Augen

"Vereine müssen einander respektieren: Dortmund kann nicht einfach kommen und aus Atalantas Jugendakademie stehlen. Das ist eine offene Wunde. Aus juristischer Sicht sind wir überzeugt, im Recht zu sein", legte Percassi nach.

Video:

Ricken antwortete nun gelassen auf die Anschuldigungen aus Italien, denn beim BVB habe man für das Vorgehen Rückendeckung von höchster Stelle bekommen.

"Das war ein Transfer eines Minderjährigen. Da gibt es klare Regularien. Es muss alles dokumentiert werden. Das haben wir sehr umfangreich gemacht. Die FIFA hat uns das bestätigt, dass alles korrekt war", verriet der Geschäftsführer.

Über den Zeitpunkt der neuen Eskalation sei man in Dortmund durchaus verwundert. "Das haben wir auch noch nicht erlebt, dass ein Essen der Klubspitzen nicht stattgefunden hat", zeigte sich Ricken überrascht.

Die Borussia geht am Mittwoch (18:45 Uhr) mit Rückenwind ins Rückspiel gegen Atalanta. Nach dem 2:0-Erfolg letzte Woche stehen die Chancen auf das Achtelfinale gut.

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