Torhüter Marc-André ter Stegen bleibt weiterhin der Unglücksrabe der Fußball-Nation: Den 33-Jährigen, derzeit vom FC Barcelona an den FC Girona verliehen, hat der nächste verletzungsbedingte Rückschlag ereilt.
Nachdem er beim FC Barcelona quasi in Rekordzeit vom Leistungsträger zur persona non grata degradiert worden war, sollte eine Leihe zum FC Girona ter Stegen wieder beflügeln.
Beim LaLiga-Underdog wollte der gebürtige Mönchengladbacher nicht zuletzt seine WM-Chancen erhöhen. Daraus wird nun aber wohl nichts.
Nach nur zwei Pflichtspielen für Girona soll der Körper dem deutschen Keeper erneut einen fetten Strich durch die Rechnung machen.
Wie die spanischen Medien "AS" und "Mundo Deportivo" sowie "Sky" berichten, hat der DFB-Torwart, der eigentlich als logischer Nachfolger des nach der WM 2024 zurückgetretenen Manuel Neuer galt, eine Muskelverletzung im Oberschenkel erlitten und könnte bis zu zwei Monate ausfallen.
Muss ter Stegen zurück zum FC Barcelona?
Damit aber nicht genug: Angeblich will Girona ter Stegen aufgrund der Verletzung nun sogar wieder zum FC Barcelona schicken. Ein solches Vorgehen ermögliche die Leihvereinbarung angeblich.
"Ich weiß nichts weiter", erklärte Barca-Coach Hansi Flick am Montagmittag, als die Meldungen noch frisch waren. Er habe bislang weder mit ter Stegen selbst, noch mit Barca-Sportchef Deco gesprochen und wolle daher "abwarten", ehe er sich genauer äußere.
Nur so viel: "Er tut mir sehr leid, aber wir müssen die Ergebnisse abwarten und sehen, wie es ihm wirklich geht."
Sollte es zur Rückkehr nach Katalonien kommen, würde ter Stegens WM-Traum wohl endgültig ein solcher bleiben. Bei zwei Monaten Ausfallzeit, würde er die Länderspiele am 27. März in Basel gegen die Schweiz sowie am 30. März in Stuttgart gegen Ghana nicht bestreiten können. Eine nachhaltige Empfehlung für das DFB-Team wäre somit nicht möglich.
Sollte es zurück zu Barca gehen, wären wohl sogar die grundsätzlichen Aussichten auf weitere Einsätze bis zur WM sehr gering.
Bundestrainer Julian Nagelsmann machte in der Vergangenheit allerdings deutlich, dass Spielpraxis die Voraussetzung für eine Nominierung ter Stegens sei.











