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Vor dem Champions-League-Duell am Dienstag

BVB-Schreck Lovren sendet Kampfansage nach Dortmund

Dejan Lovren (l.) trifft am Dienstag erneut auf Marco Reus und den BVB
Dejan Lovren (l.) trifft am Dienstag erneut auf Marco Reus und den BVB
Foto: © Elmar Kremser/SVEN SIMON via www.imago-images.de
07. Dezember 2020, 09:01
sport.de
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Am frühen Dienstagabend will Borussia Dortmund im letzten Champions-League-Spiel der Gruppenphase bei Zenit St. Petersburg (ab 18:55 Uhr im LIVE-Ticker) Platz eins verteidigen. Doch die bereits ausgeschiedenen Russen sind heiß auf das Duell mit dem BVB - allen voran Abwehrboss Dejan Lovren.

Im Interview mit dem "kicker" kündigte der 62-malige kroatische Nationalspieler an, die Begegnung keinesfalls abschenken zu wollen.

"Wir wollen gegen den BVB zeigen, dass wir mehr können, als wir bisher gezeigt haben", so der 31-Jährige: "Dass nicht einmal mehr die Europa League möglich ist, frustriert mich und meine Kollegen sehr. Wir hatten uns das anders vorgestellt."

Das Hinspiel in Dortmund hatte der deutsche Vizemeister glanzlos, aber verdient gewonnen. Jadon Sancho (78./Elfmeter) und Erling Haaland (90.) trafen beim 2:0 (0:0) Ende Oktober.

Lovren bezeichnet Siegtor gegen BVB als "wichtigsten Treffer" seiner Karriere

Lovren, der erst im Sommer für zwölf Millionen Euro vom FC Liverpool nach St. Petersburg gewechselt war, weiß allerdings, wie man gegen den BVB gewinnt. 2016 war er in einer denkwürdigen Partie einer der Protagonisten.

"Das Rückspiel 2016 im Viertelfinale der Europa League, mein Kopfball zum 4:3 in Anfield. Es ist auch heute noch ein unfassbarer Moment für mich. Der wichtigste Treffer meiner Karriere", stellte der Innenverteidiger klar.

Dass er den Reds vor der Saison den Rücken kehrte, hatte Lovren zufolge sportliche Gründe. "Ich hatte das Gefühl, dass man in Liverpool nicht mehr auf mich baut. Aber ich will kein Ersatzmann sein, sondern Fußball spielen", betonte der Routinier.

Zu oft habe Trainer Jürgen Klopp auf andere Profis gesetzt. "Ich war nicht immer damit einverstanden, dass ich so wenig spielte, nur ist er eben der Manager, der entscheidet. Eigentlich wollte ich im Sommer 2019 schon weg, aber das klappte letztlich nicht. Zum Glück, so bin ich eben als Meister gegangen", zog der Abwehrmann immerhin ein versöhnliches Fazit.

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