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Fans quittieren torlose Berliner mit Pfiffen

Hertha kam im Heimspiel nicht über ein Remis hinaus
Hertha kam im Heimspiel nicht über ein Remis hinaus
Foto: © getty, Boris Streubel
10. März 2018, 19:43

Hertha BSC trifft das Tor nicht mehr. Angesichts der eklatanten Offensiv- und Heimschwäche verlieren die Fans langsam die Geduld.

Nicht einmal die Aussicht auf den 1000. Heimtreffer des Klubs in der Bundesliga konnte die Tor-Krise von Hertha BSC beenden. Im Gegenteil: Für das Jubiläum hätten die Berliner im Spiel gegen den SC Freiburg zweimal den Ball über die Linie bringen müssen - aber dafür war Hertha erneut zu harmlos.

Das trostlose 0:0 war bereits das vierte Spiel in Folge ohne eigenes Tor für den Hauptstadtklub. Die eklatante Offensivschwäche ist der Hauptgrund, warum sich Hertha nicht entscheidend von den Abstiegsplätzen absetzen kann und den Anschluss an die Europacupplätze verloren hat.

Dabei ließ Trainer Pál Dárdai im Training in den vergangenen Wochen intensiv den letzten Pass und den Torabschluss üben. "Wenigstens im Training wissen sie, wo die Tore stehen", sagte Dárdai, der scherzhaft hinzufügte: "Vielleicht ist die Lösung, die Tore zu verstellen oder ganz wegzunehmen, damit sie im Spiel mehr Zielstrebigkeit haben."

Hertha muss "Blockade lösen"

Die Hertha-Fans verlieren allmählich die Geduld, in den Schlussminuten gab es gellende Pfiffe von den Tribünen, als der Ball immer wieder zu Torhüter Rune Jarstein zurückgespielt wurde. "Ich verstehe die Fans, sie wollen Tore sehen, und wir haben schon lange nicht mehr gewonnen", sagte Jarstein. Auch Stürmer Davie Selke zeigte Verständnis: "Das müssen wir ertragen."

Gegen Freiburg reichte vor 38.625 Zuschauern eine starke erste halbe Stunde nicht zum Torerfolg. Mitchell Weiser (18. und 19.) und Vedad Ibisevic (23. und 26.) ließen gute Chancen aus, danach gab es fast nur noch Leerlauf bei der Hertha. Die aggressive Spielweise zu Beginn habe "viel Kraft gekostet", erklärte Dárdai hinterher: "Es waren in der ersten Halbzeit genug Möglichkeiten da, um die Blockade zu lösen."

Streich will sich nicht beklagen

Die vier Treffer der Berliner in diesem Jahr werden nur vom Hamburger SV (drei) unterboten, zudem wartet der Klub in 2018 weiter auf den ersten Heimsieg. Nach dem Einzug in die Europa League im vergangenen Jahr macht Herthas in dieser Saison einen Schritt zurück. "Dieses Jahr haben wir versucht, mehr mit Umschaltspiel und individueller Qualität zu spielen, aber wahrscheinlich sind wir noch nicht so weit", sagte Dardai.

Individuelle Qualität fehlte den Freiburgern, um in Berlin mehr als nur den einen Punkt mitzunehmen. "Aber was soll ich mich beklagen? Meine Mannschaft ist bereit, alles abzulaufen", sagte SC-Trainer Christian Streich.

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